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Der 41. Spieltag stand in der energie schwaben arena an. Der ESV Kaufbeuren empfing die Düsseldorfer EG. Die Joker mussten neben den bekannten Verletzten auch auf Vincent Schlenker verzichten. Rihards Babulis und Jakob Peukert waren für den EV Füssen im Einsatz. Pavel Nikitins spielte für die U20 und stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Verloren wurde trotz beeindruckender Leistung vor 2.627 Zuschauern mit 2:4.

Die DEG kam mit viel Tempo in die Partie, was sich bereits nach vier Minuten auszahlte. Marco Münzenberger trieb die Scheibe über die blaue Linie und schlenzte direkt über die Stockhand von Cody Porter zum 0:1 ein. Die Joker wollten das aber nicht auf sich sitzen lassen und hielten dagegen. Fabian Koziol schickte per Bandenpass Florian Reinwald auf die Reise. Dessen Pass in den Slot kam zu Dominik Groß, der sogleich abzog. Niklas Lunemann hielt zunächst, war dann aber gegen den Nachschuss zum Ausgleich von Fabian Koziol chancenlos. Die erste Strafzeit erhielt wenige Sekunden darauf Sami Blomqvist aufgrund eines Stockschlags. Kaufbeuren machte das Beste aus der Unterzahl und klärte mehrfach. Kurz nach der Unterzahlsituation schoss Kevin Maginot aufs Tor. Den Abpraller verwertete dann Kevin Norén zur 1:2-Führung. Die erste Strafzeit auf Seiten der Düsseldorfer erhielt Moritz Kukuk wegen Stockschlags. Die Joker konnten bis zum Ende des Drittels keinen Vorteil aus der Überzahl ziehen und so ging es mit 40 Sekunden Reststrafe auf der Uhr in die Pause.
Ohne Tor aus der Überzahl ging es ins zweite Drittel. Die Partie wurde im zweiten Drittel hitzig. Angefangen bei Simon Thiel, der gegen Cody Porter nachstocherte und sich dann Bernhard Ebner gegenüber sah. Für eine Rangelei erhielten beide zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Fast direkt im Anschluss eine ähnliche Szene. Marco Münzenberger stocherte und, etwas überraschend, fuhr Jere Laaksonen hin. Wieder erhielten beide Spieler zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Hart war das Spiel auch weiterhin. Viele Checks wurden zu Ende gefahren und beide Mannschaften gaben sich wenig. Die nächste Strafzeit erhielt Sten Fischer wegen Beinstellens. Kaufbeuren konnte keinen Nutzen daraus ziehen. Weiter ging es mit einer Strafzeit gegen Joel Hofmann wegen Behinderung. Die Joker waren sehr nahe an einem Treffer dran, nachdem Tyson McLellan im Slot den Pass von Sami Blomqvist aufs Tor brachte. Niklas Lunemann begrub den Puck jedoch unter sich. Ähnlich lief es sogleich für die Gäste, als Nicolas Geitners Schuss im Netz zappelte, nach Videobeweis aber zurückgenommen wurde, da ein Düsseldorfer Spieler in Cody Porter reinfuhr. Kurz vor Schluss musste Rio Kaiser wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank, dann endete das Drittel mit 18 Sekunden Restüberzahl für die DEG.
Im letzten Drittel hatte zu Beginn Erik Bradford eine Top-Chance, die von Cody Porter souverän vereitelt wurde. Das Powerplay endete somit ohne Tor. Die nächste Chance hatte Dominik Groß, er kam aber nicht an Niklas Lunemann vorbei. Es war zu beobachten, dass beide Mannschaften diszipliniert agierten und die Hitze rausnahmen. Mitte des Drittels schickte Jere Laaksonen seinen Landsmann Sami Blomqvist auf die Reise, der von neben dem Düsseldorfer Kasten Vadim Schreiner im Slot fand. Dieser zog direkt ab und ließ den Puck zu seinem ersten Tor für den ESVK zum 2:2 im Netz zappeln. Wenige Minuten später fuhr Yushiroh Hirano um das Kaufbeurer Tor und passte quer durch den Slot an den langen Pfosten zu Kevin Orendorz, der nur noch den Schläger zum 2:3 reinfallen musste. Zwei Minuten vor Ende erhielt Ture Linden eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Die Joker reagierten sofort, nahmen eine Auszeit und zogen Cody Porter für den sechsten Feldspieler. Der Wille war da, allerdings verlor der ESVK im Aufbau den Puck. Erik Bradford fackelte nicht lange und traf von der eigenen blauen Linie zum 2:4-Endstand.
Geschrieben von: Leon Dauter
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