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Aktuelles

ESV Kaufbeuren gewinnt Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim mit 4:1

today8. März 2026

Hintergrund
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Zum Hauptrundenabschluss der DEL2 Saison 2025/2026 gastiere der EC Bad Nauheim in der energie schwaben arena. Daniel Fießinger stand im Tor und Sami Blomqvist sein Comeback. Verletzungsbedingt fehlten heute Bernhard Ebner, Alec Zawatsky, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Cody Porter, Dominik Groß, Pavel Nikitins und Florian Reinwald standen nicht im Lineup.

Archivbild: Der ESV Kaufbeuren bei einem Heimspiel (Archivbild) / Foto: Nevio Hammerer

Für den ESVK begann die Partie dann denkbar ungünstig. Gleich der erste Torschuss der Gäste zappelte im Netz. Ein von Jordan Hickmott direkt vor dem Tor abgefälschter Schuss von der blauen Linie sorgte nach 62 Sekunden bereits für den ersten Treffer der Partie. Die Nauheimer hatten in den ersten Minuten auch etwas Oberwasser, und bei einem Alleingang, der nach einem eigentlich verunglückten Pass zustande kam, hätten die Wetterauer den Spielstand früh auf 0:2 stellen können; Daniel Fießinger im Tor der Joker konnte jedoch parieren. Der erste gute Angriff der Hausherren nach vier Minuten brachte dann auch den ersten Treffer für den ESVK. Nach einem schönen Pass von Yannik Burghart konnte Max Hadraschek schnell in die Offensive Zone eindringen und erwischte mit seinem Schuss Gäste-Torhüter Gerald Kuhn zwischen den Hosenträgern, wodurch er das Ergebnis auf 1:1 stellte. Die Wertachstädter waren nun auch besser in der Partie, und es entwickelte sich ein recht munteres Spiel.

Die Hessen kamen immer wieder schnell und gefährlich in die Zone des ESVK, aber auch die Kaufbeurer schafften es zunehmend, sich offensiv zu zeigen. In der elften Minute brachte erneut die Kombination Yannik Burghart und Max Hadraschek einen Treffer. Diesmal brachte die Nummer drei der Allgäuer die Scheibe aus der Ecke schnell vor das Tor, und Max Hadraschek fälschte die Scheibe zum 2:1 ins Tor der Nauheimer ab. Die Joker hatten nun sogar etwas mehr vom Spiel, und nach einer Druckphase der ersten Sturmformation lag die Scheibe erneut im Tor der Hessen. Der Treffer wurde jedoch nach einem langen Videobeweisstudium von den Hauptschiedsrichtern aufgrund einer vorliegenden Torhüterbehinderung nicht anerkannt. Da auch keine weiteren regulären Treffer im ersten Abschnitt erfolgten, ging es mit dem Spielstand von 2:1 für den ESVK zum ersten Pausentee.

Im zweiten Abschnitt waren die Nauheimer das aktivere Team, allerdings waren ihre Aktionen nicht immer kontrolliert und präzise genug. Zudem konnten sich die Joker auf einen starken Daniel Fießinger im Tor verlassen, der mehrere gute Chancen der Hessen vereitelte. Ein erstes Powerplay in der Partie gehörte nach 24 Minuten den Roten Teufeln, welches die Kaufbeurer jedoch gut verteidigten. Der ESVK konzentrierte sich nun auch vermehrt auf ein schnelles Konterspiel und hatte dabei einen heute sehr gut aufgelegten Yannik Burghart in seinen Reihen, der in der 32. Minute seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielte. Die Joker konnten nach einem schnellen Scheibengewinn einen Konter fahren; der flinke Außenstürmer schloss dabei gekonnt und gezielt mit einem flachen Schuss auf den Schoner von Gerald Kuhn ab, sodass der mitgelaufene Max Oswald den Nachschuss problemlos verwerten konnte. Kurz nach dem dritten Treffer der Kaufbeurer lieferten sich Brent Raedeke und Marius Erk einen Faustkampf, den der ESVK-Stürmer wohl nach Punkten für sich entscheiden konnte. In der 37. Minute folgte der nächste Konter der Allgäuer – und erneut ging es über Yannik Burghart, der sich über außen seinem Gegenspieler entkam und Dartagnan Joly bediente, sodass dieser die Scheibe nur noch zum 4:1 über die Linie drücken musste. Zwei Minuten vor der Pausensirene mussten die Rotgelben erneut in Unterzahl agieren, doch auch hier konnte der ESVK das Powerplay der Nauheimer erfolgreich killen, unter anderem dank einer starken Parade von Daniel Fießinger. So ging es mit noch 12 Sekunden in Unterzahl, aber mit einem Spielstand von 4:1 für die Kaufbeurer zum zweiten Pausentee.

Im Schlussabschnitt sollte nicht mehr allzu viel passieren. Der ESV Kaufbeuren musste nicht mehr viel machen, die Nauheimer konnten ihrerseits nicht mehr viel entgegensetzen. Dabei hatten die Hessen durchaus noch das Wissen, die Partie drehen zu müssen, da die Blue Devils Weiden mit 4:3 nach Overtime in Rosenheim gewonnen hatten und somit die Roten Teufel noch auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschten sollten, wenn es beim Sieg des ESVK bleiben sollte. So kam es dann auch. Die Joker standen stabil in der Defensive und auch ein weiteres Powerplay der Wetterauer in der 50. Minute sollte daran nichts mehr ändern. Spätestens beim heute sehr starken Daniel Fießinger war für die Nauheimer, die ihr Glück durchaus immer wieder in der Offensive versuchten und auch viele Schüsse hatten, aber Endstation. So ging die Partie des 52. Spieltags am Ende durchaus verdient mit 4:1 an die Wertachstädter, die in den Play-Downs nun auf den EHC Freiburg treffen.

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Geschrieben von: Redaktion

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