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Besonders im ersten Drittel enttäuschten die Gennachstädter gegen ein von Beginn an waches und aufgedrehtes Schlusslicht doch sehr, welches sich mit einem starken Spiel aber auch beileibe nicht wie ein Kellerkind präsentierte. „Auf die Schnelle Erklärungen zu finden ist relativ schwierig“, zeigte sich ein enttäuschter ESV–Trainer Dominic Weis direkt nach dem Spiel zunächst ratlos ob des vor allem im ersten Drittel schwachen Auftritts seiner Mannen. „Unterschätzt haben wir die Burgauer meiner Meinung nach definitiv nicht, aber wir waren die ersten zwölf Minuten einfach mit dem Kopf nicht da und nicht bereit zu laufen und zu arbeiten.“ Ganz im Gegensatz dazu die Gäste, die diese Tugenden von Beginn griffig und konsequent aufs Eis legten und sich auch schnell dafür mit Treffern belohnten. „Die drei Gegentore geben wir aber auch viel zu billig ab“, kritisierte Weis die Passivität seiner Truppe, die Burgau so durch Treffer von Sven Gäbelein (9.) und einen Doppelschlag von David Ballner (13) und Ex–Pirat Tim Söldner (13.) bis auf 0:3 davonziehen lassen musste. Nach der Auszeit des Buchloer Trainers wurde es zwar anschließend etwas besser, doch wirklich zwingend wurden die Hausherren in den ersten 20 rabenschwarzen Minuten nicht, womit es vollkommen verdient mit dem klaren Rückstand in die Pause ging.
Dort dürfte die Ansprache ebenfalls recht deutlich ausgefallen sein, die dann auch fruchtete, da die
Buchloer das Spiel im Mitteldrittel wieder spannend machten. Zunächst hatte man aber Glück und
konnte sich bei David Blaschta im Tor bedanken, dass man nicht noch höher zurücklag. Denn der ESV– Schlussmann rettete in diesem Abschnitt gleich zwei Mal bei einem Breakaway der Gäste und hielt sein Team bei den Alleingängen von David Ballner (26.) und Sven Gäbelein (32.) weiter am Leben. Und dann brachte ein Doppelschlag des kanadischen Neuzugangs Mateo Cabral die Buchloer wieder zurück ins Geschäft, der im Powerplay den bis dato unüberwindbaren Gäste–Keeper Philipp Schnierstein zum 1:3 überwand (36.) und keine zweieinhalb Minuten später das 2:3 folgen ließ (39.).
So waren die Buchloer also vor dem Schlussabschnitt wieder auf Tuchfühlung dran. Doch wer nun
hoffte, dass das Schlusslicht aus Burgau nun einbrechen würde, der sah sich getäuscht. Die Eisbären
fighteten auch im finalen Durchgang um jede Scheibe und machten den Freibeutern so das Leben
weiter enorm schwer. „Wir machen da aber dann letztlich auch zu wenig aus unseren Möglichkeiten
und sind nicht aktiv genug vor dem Tor“, fasste Weis das letzte Drittel zusammen, in dem die Buchloer
den Spieß so nicht mehr drehen konnten. Zwar lag der Ausgleich stellenweise in der Luft, doch eine
kompakt verteidigende Burgauer Mannschaft und ein starker Schnierstein im Tor verhinderten bis
zum Schluss den Ausgleich, weshalb am Ende des Tages der verdiente Sieg für Burgau auf der
Anzeigentafel stand – was auch der Buchloer Trainer so bescheinigte. So müssen die Gennachstädter einen empfindlichen Dämpfer im Kampf um die Pre–Playoff–Ränge einstecken, da sich die Miners Peißenberg zeitgleich im Heimspiel gegen Pfaffenhofen keine Blöße gaben und mit einem 7:3 Erfolge den Abstand auf die Buchloer fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde auf drei Punkte ausbauen konnten.
(PM: ESV Buchloe)
Geschrieben von: Stefanie Eller