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Ein voller Erfolg für den Tierschutz in der Region: Das erste Eichhörnchenseil im Allgäu zeigt deutliche Wirkung. Im Sommer 2024 spannte die Stadt Kaufbeuren über die B16 zwischen Jordanpark und altem Friedhof Heilig Kreuz ein spezielles Seil, um den Eichhörnchen eine sichere Straßenquerung zu ermöglichen.

Die Maßnahme kommt bei den Tieren gut an: Die Eichhörnchen nutzen das Seil regelmäßig, und die Zahl der überfahrenen Tiere ist nahezu auf null gesunken. In der Vergangenheit mussten die toten Tiere regelmäßig vom städtischen Bauhof eingesammelt werden, was nun entfällt.
Oberbürgermeister Stefan Bosse äußerte sich erfreut über den Erfolg des Projekts: „Es ist schön zu sehen, dass dieses Tierschutz-Projekt Früchte trägt. Mit dem Eichhörnchenseil konnten wir die Zahl der überfahrenen Tiere in diesem Bereich deutlich reduzieren. Mein Dank gilt dem Bauhof und der Firma Meyers Baumpflege für die Umsetzung und ihren Einsatz.“
Das Seil ist nicht nur eine sichere Querungshilfe, sondern auch ein Beobachtungsprojekt: An beiden Enden wurden Futterkästen und Wildkameras installiert, die zeigen, wie die Eichhörnchen das Seil annehmen und nutzen. Der Bauhof betreut die Anlage regelmäßig und wird weiterhin gemeinsam mit der Firma Meyers Baumpflege aus Wiggensbach für den Unterhalt sorgen.
Mit diesem Projekt setzt Kaufbeuren ein sichtbares Zeichen für aktiven Tierschutz und zeigt, wie durch kleine, innovative Maßnahmen das Leben von Wildtieren in städtischen Bereichen geschützt werden kann.
Geschrieben von: Bernd Krause
Eichhörnchenseil Erfolg Kaufbeuren