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Die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen haben ihren sechsten Deutschen Meistertitel errungen – und das in souveräner Manier. Im „Finale dahoam“ setzten sich die Memmingerinnen im dritten Spiel der Best-of-Three-Serie mit 4:2 gegen den HK Budapest durch und sicherten sich damit den dritten Titel in Folge. Vor mehr als 2000 begeisterten Fans zeigten die Frauen von Trainer Waldemar Dietrich eine starke Leistung, die zum verdienten Titel führte.
Nach den beiden Siegen der vergangenen Woche in Budapest war die Ausgangslage klar: Die ECDC-Frauen benötigten nur noch einen Sieg, um die erfolgreiche Titelverteidigung zu sichern. Und trotz eines frühen Rückstands im ersten Drittel starteten die Memmingerinnen druckvoll ins Spiel. Schon nach zwei Minuten brachte Antje Sabautzki ihre Mannschaft in Führung. Doch Budapest ließ sich nicht beirren und glich in der sechsten Spielminute durch Madeline Leidt aus. Kurz vor Ende des ersten Drittels brachte Une Bjelland Strandborg die Ungarinnen in Überzahl sogar in Führung.
Im zweiten Drittel dominierten die Memmingerinnen das Geschehen, doch entweder fehlte die Präzision im Abschluss oder die Torhüterin von Budapest, Zsofia Toth, zeigte mehrfach ihre Klasse. So ging es mit einem 1:2-Rückstand ins Schlussdrittel, wo die Indians jedoch ihr wahres Potenzial abrufen konnten. In der 45. Spielminute erzielte Theresa Knutson mit einem präzisen Handgelenksschuss den Ausgleich zum 2:2. Nur fünf Minuten später brachte Nicola Hadraschek-Eisenschmid die Memmingerinnen in Überzahl erstmals wieder in Führung – 3:2.
Doch Budapest gab sich nicht geschlagen und setzte alles daran, nochmals zurückzukommen. In der Schlussphase des Spiels mussten die Memmingerinnen einige brenzlige Situationen überstehen, als gleich zwei Spielerinnen auf der Strafbank saßen. Doch die Abwehr stand sicher, und Torhüterin Chiara Schultes hielt den Kasten sauber. In der letzten Spielminute machte Hadraschek-Eisenschmid dann endgültig den Deckel drauf und erzielte ins leere Tor das 4:2 – ihr zweites Tor des Spiels und gleichzeitig der Schlussakkord in einer aufregenden Partie.
Der Sieg sicherte den Memminger Frauen den sechsten Deutschen Meistertitel, was nicht nur für die Spielerinnen, sondern auch für die rund 2000 Fans ein unvergesslicher Moment war. Für Trainer Waldemar Dietrich war es ein weiterer Beweis für die Stärke seines Teams: „Wir waren trotz der frühen Führung im ersten Drittel sehr nervös, aber ab dem zweiten Drittel haben wir das Spiel beherrscht und verdient gewonnen. Gratulation an mein Team.“
Auch ECDC-Kapitänin Daria Gleissner war voller Freude über die Titelverteidigung: „Am Anfang haben wir uns schwer getan, aber ab dem zweiten Drittel haben wir das Spiel kontrolliert und verdient gewonnen. Die Unterstützung der Fans war fantastisch, das war eine tolle Werbung fürs Fraueneishockey.“
Peter Gemsjäger, sportlicher Leiter des ECDC Memmingen, ergänzte: „Den Titel zuhause zu gewinnen, war etwas ganz Besonderes für uns. Budapest war immer ein starker Gegner, aber wir haben uns durchgesetzt. Mein Dank geht an die Mannschaft, das Trainerteam und alle, die uns die ganze Saison über unterstützt haben.“
Mit dem sechsten Titel in der Vereinsgeschichte und dem dritten Titel in Folge haben die Memminger Frauen einmal mehr ihre Klasse unter Beweis gestellt und die Meisterschaft vor heimischem Publikum gefeiert.
Tore:
1:0 (01:50) – Antje Sabautzki (Alexandra Boico)
1:1 (05:43) – Madeleine Leidt (Bjelland Strandborg Une)
1:2 (18:00) – Strandborg Une Bjelland (PP1)
2:2 (44:41) – Theresa Knutson (Anne Bartsch)
3:2 (54:18) – Nicola Hadraschek-Eisenschmid (Nara Elia, Daria Gleissner) (PP1)
4:2 (58:56) – Nicola Hadraschek-Eisenschmid (Nara Elia, Jule Schiefer) (ENG)
Strafen: Memmingen 10 Min. – Budapest 12 Min.
Zuschauer: 2025
Geschrieben von: Bernd Krause
6 facher Deutscher Meister Deutscher Meister ECDC Frauen Titelverteidigung
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