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Sport

Deutschland gewinnt vier Gesamtweltcups im Para Biathlon

today26. Januar 2026

Hintergrund
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Anja Wicker (MTV Stuttgart), Johanna Recktenwald (Biathlon-Team Saarland) und Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg) haben im polnischen Jakuszyce den Gesamtweltcup im Para Biathlon gewonnen. Messinger sicherte sich die Kristallkugel im letzten Moment vor Lennart Volkert (PSV München). Auch in der Mannschaftswertung triumphierte das deutsche Team. Nun folgt das Weltcup-Finale im Para Skilanglauf.

Foto:  IBU | Wlaźlak

Dramatischer hätte das Weltcup-Finale bei den Männern mit Sehbehinderung kaum verlaufen können. Vor den letzten drei Rennen führte Lennart Volkert die Gesamtwertung an, doch Nico Messinger holte kontinuierlich auf und zog am Ende vorbei. Im Sprint am Donnerstag wurden Messinger und sein Guide Robin Wunderle nach drei Schießfehlern Vierte, 16,9 Sekunden hinter dem Ukrainer Maksym Murashkovskyi und eine Sekunde vor Volkert mit Guide Nils Kolb. In der Sprint-Verfolgung am Samstag trennten die beiden nach einem spektakulären Zweikampf nur 0,4 Sekunden. Im abschließenden Einzelrennen über 12,5 Kilometer siegte Messinger souverän, während Volkert Fünfter wurde und die Gesamtwertung mit nur fünf Punkten Rückstand verlor. Ausschlaggebend für Messingers fünften Weltcupsieg seiner Karriere war seine fehlerfreie Schießleistung. „Dass das funktioniert hat und ich mir den Gesamtweltcup geholt habe, freut mich sehr“, sagte der 31-Jährige. Volkert erklärte: „Bei mir war am Ende einfach der Tank leer.“ Der dritte Deutsche im Feld, Theo Bold (WSV Isny), belegte die Plätze elf, fünf und acht.

Bei den Frauen mit Sehbehinderung gewann Johanna Recktenwald gemeinsam mit ihrer Guide-Läuferin Emily Weiss die Kristallkugel. In Jakuszyce blieb sie in allen drei Rennen fehlerfrei am Schießstand. Sie wurde Zweite im Sprint, Zweite in der Sprint-Verfolgung und Dritte im Einzelrennen. „Der Titel bedeutet mir sehr viel, weil es immer mein Traum war, so eine Kugel zu gewinnen“, sagte die 24-Jährige. Die zweite Deutsche, Linn Kazmaier (SZ Römerstein), erreichte Platz vier im Sprint und gewann Bronze in der Sprint-Verfolgung.

Die dritte deutsche Einzel-Kristallkugel gewann Anja Wicker bei den sitzenden Frauen. Der 34-Jährigen reichten zwei vierte und ein dritter Platz über 12,5 Kilometer für ihren bereits sechsten Gesamtweltcup-Erfolg im Para Biathlon und den dritten in Serie. „Es bleibt etwas Besonderes“, sagte Wicker. Auch sie überzeugte durch Konstanz und stand in dieser Saison sechsmal auf dem Podium. Andrea Eskau (USC Magdeburg) belegte einmal Rang sechs und zweimal Rang fünf.

Bei den stehenden Männern sorgte Marco Maier (SV Kirchzarten) für das beste deutsche Ergebnis. Im 12,5-Kilometer-Rennen am Sonntag gewann er nach fehlerfreiem Schießen Silber und lag nur 2,9 Sekunden hinter dem Sieger und Gesamtweltcup-Gewinner Mark Arendz aus Kanada. Biathlon-Chefcoach Rolf Nuber zog ein positives Fazit: „Wir können sehr zufrieden sein und reisen mit viel Zuversicht zu den Paralympics nach Italien.“ Die Paralympics beginnen am 6. März mit der Eröffnungsfeier, der erste Wettkampf findet am 7. März in Tesero statt.

Zuvor treten die deutschen Para Skilangläuferinnen und Skilangläufer beim Weltcup-Finale der FIS in Szklarska Poreba-Jakuszyce an. Mit dabei sind Kathrin Marchand, Merle Menje, Sebastian Marburger, Max Weidner sowie Linn Kazmaier und Florian Baumann. Der Zeitplan sieht am Mittwoch einen Sprint in freier Technik vor, am Donnerstag einen Einzelstart über zehn Kilometer in freier Technik, am Samstag einen Einzelstart über zehn Kilometer in klassischer Technik und am Sonntag einen Massenstart über zehn Kilometer in klassischer Technik.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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