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Aktuelles

Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser am Grenztunnel Füssen

today13. Oktober 2026

Hintergrund
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Die Bundespolizei hat am Grenztunnel Füssen acht Moldauer ohne gültige Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse gestoppt. Sie waren laut eigenen Angaben auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen, um im Messebau zu arbeiten. Zwei Fahrer stehen im Verdacht der Schleusung, der mutmaßliche rumänische Hauptbeschuldigte sitzt in Untersuchungshaft. Die acht Moldauer wurden über den Flughafen Memmingen in ihr Heimatland zurückgewiesen.

Bundespolizei nimmt Schleuser fest und weist acht Migranten zurück/ Foto: Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Grenztunnel Füssen acht moldauische Staatsangehörige ohne gültige Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnisse gestoppt. Die Gruppe war nach eigenen Angaben auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen, um dort im Messebau zu arbeiten. Gegen zwei Fahrer wird wegen des Verdachts der Schleusung ermittelt. Der mutmaßliche Hauptbeschuldigte sitzt in Untersuchungshaft.

Am Sonntagabend (11. Oktober) kontrollierten Kemptener Bundespolizisten an der Kontrollstelle auf der A7 einen Transporter und einen Pkw mit italienischer Zulassung. In den beiden Fahrzeugen saßen insgesamt zehn Männer: zwei rumänische und acht moldauische Staatsangehörige.

Der 29-jährige rumänische Fahrer des Transporters erklärte den Beamten, dass die Gruppe nach Nordrhein-Westfalen fahren wolle, um dort im Messebau zu arbeiten. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass die acht Moldauer weder über gültige Aufenthaltstitel noch über die erforderlichen Arbeitserlaubnisse verfügten. Nach Angaben der Bundespolizei hatten sich einige von ihnen bereits bis zu drei Jahre unerlaubt im Schengen-Raum aufgehalten.

Die Beamten zeigten den rumänischen Fahrer wegen des versuchten Einschleusens von Ausländern an. Der 23-jährige moldauische Fahrer des zweiten Fahrzeugs muss sich als mutmaßlicher Mittäter verantworten. Die Handys der beiden Männer wurden sichergestellt. Während der rumänische Hauptbeschuldigte nach einer richterlichen Vorführung am Montag (12. Oktober) in Untersuchungshaft kam, wurde sein 26-jähriger rumänischer Mitfahrer wieder freigelassen.

Die acht moldauischen Staatsangehörigen erhielten Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise. Am Montagnachmittag brachte die Bundespolizei sie vom Flughafen Memmingen aus auf dem Luftweg zurück in ihr Heimatland Moldau. Außerdem wurden sie zur Einreiseverweigerung in den Schengen-Staaten ausgeschrieben.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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