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Großraumbüros haben die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter erleichtert, aber auch neue Reibungen geschaffen. Seit einigen Jahren verschieben sich Abläufe, weil Präsenz und mobiles Arbeiten nebeneinander existieren. Für 2026 setzt sich daher ein Ansatz durch, der offene Flächen in klar nutzbare Zonen gliedert. Bürotrennwände werden dabei als schnelle, planbare Nachrüstung weitaus wichtiger.

Bürotrennwände sind heute weniger Wände als flexible Bauteile. Sie strukturieren Laufwege, markieren Arbeitsbereiche und schaffen klar umgrenzte Orte für kurze Abstimmungen. Je nach Material unterstützen sie entweder Transparenz oder dämpfen Geräusche. Viele Systeme sind modular, sodass sich Höhen, Elemente und Positionen an neue Teams oder Projektphasen anpassen lassen. Somit entsteht eine Raumlogik, die ohne große Bauarbeiten funktioniert und trotzdem Ordnung in offene Flächen bringt. Manche Elemente kombinieren Sichtschutz mit Pinnflächen oder Whiteboards, andere dienen als halbhohe Barrieren auf Tischhöhe. Hierdurch lassen sich Bereiche definieren, ohne dass Flächen dauerhaft verbaut wirken.
Die Nachfrage nach Bürotrennwänden hängt eng mit hybriden Arbeitsformen zusammen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten 2024 rund 24 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich im Homeoffice. Gleichzeitig wird Büroanwesenheit vielerorts ungleichmäßiger, was die Planung von Flächen und Räumen erschwert. Das ifo Institut berichtete im Mai 2025, dass 26,3 Prozent der Unternehmen eine Unterauslastung ihrer Büroflächen vermelden. Wenn Nutzungsbedingungen schwanken, gewinnen umstellbare Lösungen wie flexible Bürotrennwände gegenüber unveränderbaren Umbauten an Wert. Hinzu kommen Kostendruck und Nachhaltigkeitsziele, weil Nachrüstungen mit wiederverwendbaren Komponenten oft zugleich günstiger und ressourcenschonender sind. Darüber hinaus steigt bei Mitarbeitern der Anspruch, dass Präsenzzeiten gute Arbeitsbedingungen bieten sollten.
Störungen entstehen oft durch Sprache und spontane Gespräche, die in offenen Räumen weit tragen. Akustisch wirksame Trennwände reduzieren den Direktschall, vor allem in Kombination mit Deckenabsorbern, Teppichböden und einer passenden Möblierung. Zusätzlich wächst der Bedarf an Vertraulichkeit, etwa bei Personalthemen, Kundeninformationen oder sensiblen Projektdaten. Sichtschutz senkt die Exponiertheit von Bildschirmen und Gesprächssituationen, was auch im Kontext von Datenschutz und Compliance relevant ist. Bürotrennwände ersetzen keine schalldichten Kabinen, erleichtern aber diskretere Gespräche und reduzieren die visuelle Ablenkung.
Nicht jede Bürotrennwand passt in jedes Büro bzw. jedes Gebäude. Fluchtwege, Brandschutz, Stabilität und Reinigung müssen früh berücksichtigt werden, besonders bei hohen Elementen oder halbgeschlossenen Boxen. Ebenso wichtig sind Lichtführung und Lüftung, damit neue Zonen nicht zu dunklen oder stickigen Bereichen werden. Bezüglich der Auswahl helfen nachfolgende Prüfpunkte:
Nachhaltig wird das Konzept besonders dann, wenn vorhandene Möbel und Flächen weiter genutzt werden und Umbauabfälle gering bleiben. Wenn einzelne Module austauschbar sind, ist das besonders praktisch.
Bürotrennwände bestehen je nach Einsatzzweck aus unterschiedlichen Materialien. Glastrennwände werden verwendet, um Räume hell zu halten und Bürobereiche trotzdem abzutrennen. Metallrahmen sorgen dabei für Stabilität. Für mehr Schallschutz eignen sich moderne Trennwände aus Holzwerkstoffen oder mit Stoff bezogenen Akustikpaneelen. Auch Gipskarton-Systeme sind möglich, wenn eine blickdichte Lösung benötigt wird. Zusätzlich kommen gerade bei modularen Systemen Kunststoff- oder Aluminium-Elemente zum Einsatz. Je nach Design sind auch Kombinationen üblich.
Bürotrennwände liegen 2026 stark im Trend, weil sie flexible Zonen ermöglichen und damit zwei Ziele miteinander verbinden: Der Austausch soll leicht bleiben und ein konzentriertes Arbeiten soll verlässlicher werden. Hybride Routinen und eine schwankende Auslastung erhöhen den Wert von Lösungen, die sich ohne umfassende Umbauarbeiten realisieren lassen. Zugleich können gute Bürotrennwände die Akustik und die Vertraulichkeit verbessern, was in offenen Umgebungen schnell über Produktivität und Zufriedenheit entscheidet. Der Boom bezüglich Bürotrennwänden wirkt daher weniger wie ein vorübergehender Trend, sondern wie eine praktische Antwort auf eine sich verändernde Büronutzung und höhere Anforderungen an die Arbeitsqualität in Deutschen Großraumbüros.
Geschrieben von: Redaktion
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