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Polizei

Polizeikontrolle entwickelt sich bei Lindau zu kuriosem Fall

today15. Januar 2023

Hintergrund
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Gestern Abend wurde ein ungarisches Fahrzeug durch eine Streife des Zolls auf der A96,  bei der Anschlussstelle Sigmarszell, kontrolliert. Die drei ungarischen Insassen im Alter von 20, 27 und 44 Jahren hatten bei der Einreise diverse Waren aus der Schweiz nicht ordnungsgemäß verzollt. Bei der daraufhin durchgeführten Durchsuchung durch den Zoll konnten Anhaltspunkte für einen vorangegangenen Drogenkonsum im Fahrzeug festgestellt werden, weshalb eine Streife der Lindauer Polizei bei der weiteren Kontrolle unterstütze.

Ein durchgeführter Drogentest beim Fahrer reagierte positiv auf Amphetamin und Metamphetamin und erhärtete somit den Verdacht. Der 27-Jährige Fahrer wurde für eine Blutentnahme mit zur Dienststelle genommen. Ihn erwartet nun, sollte sich der Verdacht bei der Untersuchung des Blutes bestätigen, ein Bußgeld von 500,- Euro, sowie ein Monat Fahrverbot. Als der Mann zurück zum Auto gebracht wurde gab er an, dass sein Bruder ebenfalls einen Führerschein besitzt und die Fahrt fortsetzen könne. Der Bruder saß auch bereits auf dem Fahrersitz und wäre abfahrbereit gewesen. Sicherheitshalber wurde hier durch die Streife ebenfalls ein Drogentest durchgeführt, der ebenfalls positiv auf mehrere Stoffarten reagierte. Da er zuvor nicht gefahren war erwartet ihn zwar kein Bußgeld, die Fahrt konnte er jedoch ebenfalls nicht fortsetzen.

Der dritte Mann hatte keinen Führerschein, weshalb auch hier keine Weiterfahrt möglich war. Der Fahrzeugschlüssel des Wagens wurde deshalb sichergestellt. Kurze Zeit später riefen die drei Männer auf der Dienststelle an und gaben an, nun einen fahrtauglichen Fahrer gefunden zu haben. Nun zum dritten Mal an der Anschlussstelle Sigmarszell staunte die Streife der Lindauer Polizei nicht schlecht, als ein 21-Jähriger Lindauer sich als Fahrer präsentierte. Auf die Frage, wie er an die Anschlussstelle Sigmarszell gekommen sei, gab er zu, kurzerhand zu Fuß über die Autobahn gelaufen zu sein.

Bei der anschließenden Durchsuchung konnten im mitgeführten Rucksack drei Spraydosen aufgefunden und sichergestellt werden. Hierzu gab er an, vorgehabt zu haben, an den Containern zu sprayen. Die drei Ungarn hätten ihn dann angesprochen und ihm Geld für die kurze Fahrt zur Anschlussstelle Weißensberg, folglich eine Ausfahrt weiter, angeboten, um die polizeiliche Maßnahme der Fahrtuntersagung zu umgehen.

Der junge Lindauer wurde sodann von der Autobahn zu seinem abgestellten Fahrrad gefahren. Hier erfolgte mehrfach der Hinweis durch die Streife, dass er so alkoholisiert nicht fahren dürfe. Da er sich trotzdem auf sein Rad schwang und weder zu Fuß, noch mit dem Auto, eingeholt werden konnte, fuhr die Streife zu seiner Wohnadresse, wo er, sichtlich überrascht, in Schlangenlinien fahrend, erneut auf die Polizisten traf. Bei der anschließenden Fahrt zur Blutentnahme auf die Dienststelle gab er an, nicht nachweisbare Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Eine Blutprobe wird nun zeigen, was er zusätzlich zum Alkohol konsumiert hatte. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren aufgrund des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

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Geschrieben von: Redaktion

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