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Ein versuchter Telefonbetrug im Raum Kempten ist dank des umsichtigen Verhaltens eines Ehepaares glimpflich ausgegangen. Wie die Kriminalpolizeiinspektion Kempten mitteilt, wurde das Paar bereits am Sonntag, 26. April, von einem angeblichen Kriminaldirektor kontaktiert.

Der Anrufer bediente sich der bekannten Masche des „falschen Polizeibeamten“. Er schilderte einen angeblichen Einbruch in der Nachbarschaft und behauptete, ein Täter sei bereits gefasst worden. Bei diesem habe man eine Liste mit potenziellen Opfern gefunden – auf der auch der Name des 85-jährigen Angerufenen stehen solle. Um das Vermögen zu schützen, müssten Wertgegenstände dringend gesichert werden. Zudem behauptete der Täter, Bankmitarbeiter würden mit den Einbrechern zusammenarbeiten.
Die Betrüger forderten schließlich, Bargeld und Wertgegenstände an einen angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Doch der Senior durchschaute die Masche sofort und informierte umgehend die Polizei.
Als sich die Täter am nächsten Tag erneut meldeten, konnten gezielte Fahndungsmaßnahmen eingeleitet werden. Beim Versuch, die angeblichen Wertgegenstände abzuholen, nahmen Einsatzkräfte einen 32-jährigen deutschen Tatverdächtigen fest.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten wurde der Mann einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, woraufhin der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.
Die Ermittlungen laufen weiter. Die Polizei prüft nun, ob der Festgenommene auch für weitere ähnliche Taten verantwortlich ist und wer als möglicher Hintermann agiert.
Geschrieben von: Redaktion
Allgäu Festnahme Kempten Polizei Telefonbetrug