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Ab dem 1. März müssen sich die Memminger auf deutlich höhere Friedhofsgebühren einstellen. Besonders betroffen sind Erdgräber auf dem Waldfriedhof, deren Kosten um 60 bis 80 Prozent steigen, aber auch Urnengräber werden teurer.

Grund für die Anpassung sind fehlerhafte frühere Kalkulationen und anhaltende Defizite im städtischen Bestattungswesen. Die Informationen stammen aus der Allgäuer Zeitung.
Die Stadt hatte festgestellt, dass die bisherigen Gebühren die tatsächlichen Kosten für Pflege, Grabnutzung und Bestattungen nicht deckten. Externe Prüfer wiesen auf erhebliche Fehler hin, etwa die falsche Verteilung von Kosten auf alle Grabplätze, obwohl nur ein Teil neu vergeben oder verlängert wurde. Auch Kosten für längst nicht mehr genutzte Friedhöfe waren weiterhin in der Kalkulation enthalten.
Die neue Berechnung berücksichtigt nun realistische Ausgaben für Bestattung, Aussegnungshalle und Grabpflege. Durchschnittlich steigen die Gebühren um rund 11 Prozent, bei manchen Grabarten wie Urnenröhrengräbern oder Erdgräbern auf dem Waldfriedhof sogar um über 80 Prozent. In den Stadtteilen erhöhen sich die Preise für Erdgräber für Erwachsene um etwa 18 Prozent.
Oberbürgermeister Jan Rothenbacher betont, dass die Stadt sich nicht bereichert, sondern lediglich die tatsächlichen Kosten abbildet. Der endgültige Beschluss über die neuen Gebühren steht am 23. Februar im Stadtratsplenum an.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu bestattung Kosten Memmingen