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Ab sofort können landwirtschaftliche Betriebe in Bayern ihren Mehrfachantrag über das Serviceportal iBALIS einreichen, die Frist endet am 15. Mai 2025. Mit dem Antrag werden wichtige Direktzahlungen beantragt, die eine essentielle Einkommensquelle darstellen. Dazu gehören unter anderem die Basisprämie, Zahlungen für Öko-Regelungen und Unterstützung für Junglandwirte. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betonte, dass durch den Antrag Bürokratie abgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben wird. Betriebe erhalten in den kommenden Tagen ein Anschreiben mit wichtigen Infos und Unterstützungsmöglichkeiten. Alle Unterlagen sind im iBALIS-Portal verfügbar.
Ab sofort können landwirtschaftliche Betriebe in Bayern ihren Mehrfachantrag für Direktzahlungen über das bewährte Serviceportal iBALIS einreichen. Die Frist zur Antragstellung endet am 15. Mai 2025. Mit diesem Antrag werden jährlich zentrale Direktzahlungen beantragt, die eine wesentliche Einkommensquelle für die bayerische Landwirtschaft darstellen. Dazu gehören unter anderem die Basisprämie, die Umverteilungseinkommensstützung, die Einkommensstützung für Junglandwirte sowie Zahlungen für die Teilnahme an Öko-Regelungen (ÖR), die bestimmte Umwelt- und Klimaleistungen honorieren.
Neben den genannten Zahlungen können auch Beiträge für Mutterkühe, Mutterschafe und Mutterschafe beantragt werden. Landwirtschaftliche Betriebe haben die Möglichkeit, weitere Ausgleichszahlungen zu erhalten, etwa für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, Weideprämien für Rinder, Mehrgefahrenversicherungen und Ausgleichszahlungen für Gewässerrandstreifen.
Bürokratieabbau durch Digitalisierung
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betonte, dass Bayern mit dem Mehrfachantrag den Wünschen der Landwirtinnen und Landwirte nach weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung nachkommt. „Mit dem Mehrfachantrag können die Daten aus dem Vorjahr einfach und benutzerfreundlich übernommen werden. Dies spart Zeit und vermeidet doppelte Eingaben“, erklärte Kaniber. Sie fügte hinzu, dass Bayern auf Bundesebene wichtige Vereinfachungen bei der Konditionalität und den Öko-Regelungen erreicht hat. Diese Vereinfachungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Landwirtschaft und sorgen gleichzeitig für die Erfüllung der Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz.
Ein Beispiel für eine dieser Maßnahmen ist die insektenschonende Mahd, die dank FAL-BY angeboten wird. Darüber hinaus wird der Fotonachweis der Kennarten durch den Einsatz von KI optimiert, sodass dieser nur noch in jedem zweiten Jahr erforderlich ist. Kaniber erklärte, dass Bayern weiterhin darauf hinarbeite, bürokratische Hürden weiter abzubauen und den Landwirten mehr Freiräume zu verschaffen, damit sie ihre Zeit besser auf dem Feld und im Stall nutzen können.
Unterstützung und Beratung für Antragsteller
In den kommenden Tagen erhalten alle landwirtschaftlichen Betriebe ein Anschreiben mit wichtigen Informationen zur Antragstellung. Darüber hinaus wird den Landwirten ein persönlicher Termin beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten angeboten, um offene Fragen zu klären und Fehler im Antrag direkt zu korrigieren. Für weitere Fragen steht den Landwirten eine Hotline zur Verfügung.
Alle Unterlagen und Informationen zum Mehrfachantrag sind im Förderwegweiser des StMELF sowie direkt im Serviceportal iBALIS unter www.ibalis.bayern.de einsehbar.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Antragstellung bayern landwirtschaft regional