AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Aktuelles

Bayern: Nach erstem Warnstreik droht weiterer Stillstand im Nahverkehr

today2. Februar 2026

Hintergrund
share close
AD

Nach dem ersten Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr in Bayern am Montag müssen Fahrgäste in den kommenden Wochen weiterhin mit erheblichen Einschränkungen bei Bussen, Straßenbahnen und U-Bahn-Linien rechnen. Betroffen sind unter anderem große Städte wie München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Bamberg, Passau, Landshut und Schweinfurt, wo die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen hat.

Pixabay

Der bisherige Streiktag kommt aus einer festgefahrenen Tarifrunde zwischen ver.di und den kommunalen Verkehrsunternehmen im Freistaat. Die Gespräche blieben bislang ohne Ergebnis, weshalb ver.di seinerseits Druck aufbauen will, bis die nächste Verhandlungsrunde am 13. Februar 2026 stattfindet. Der stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiter Sinan Öztürk erklärte, „mit weiteren Warnstreiks zu rechnen“ sei, und kündigte an, dass Zeitpunkt und Dauer der nächsten Aktionen mit angemessener Vorlaufzeit bekanntgegeben werden.

Ziel der Gewerkschaft ist es, die Arbeitgeberseite dazu zu bewegen, in der Tarifauseinandersetzung bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu akzeptieren. Im Streit stehen unter anderem Forderungen nach höheren Löhnen, besseren Zuschlägen sowie Verbesserungen bei Arbeitszeit und Arbeitsbelastung. Die regionalen Verkehrsunternehmen haben bislang kaum Angebote vorgelegt, was die Situation weiter verschärft.

Pendler und Fahrgäste werden deshalb gebeten, sich auch in den kommenden Wochen frühzeitig über die aktuellen Fahrpläne zu informieren und mögliche alternative Verkehrsmittel einzuplanen, da der Nahverkehr in vielen Regionen zeitweise stillstehen oder stark eingeschränkt sein wird.

AD

Geschrieben von: Leon Dauter

Rate it
AD
AD
AD
AD