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Panorama

Bayerischer Staatspreis für drei Pflege-Absolventinnen in Schongau

today26. Januar 2026

Hintergrund
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Große Anerkennung für drei Absolventinnen der Berufsfachschule für Pflege (BFS) in Schongau: Samantha Winterfeld, Andjela Stankovic und Immaculate Nakalyango wurden für ihre hervorragenden Abschlussleistungen mit dem Bayerischen Staatspreis für Ausbildung in der Pflege ausgezeichnet. Alle drei schlossen die dreijährige generalistische Pflegeausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser ab.

Freude über den Staatspreis: Samantha Winterfeld, Andjela Stankovic und Immaculate Nakalyango (mit Urkunde, von rechts), mit Geschäftsführer Thomas Lippmann (vorne rechts), Schulleiter Christoph Schmittfull (vorne links), Pflegedienstleiterin Sandra Buchner (hinten, 2. von rechts) und weiteren Vertretern der Pflegeschule sowie der Krankenhaus GmbH

Der Staatspreis wird an Absolventinnen und Absolventen von Pflegeschulen verliehen, die ihre Ausbildung mit herausragenden Leistungen beenden. Er ist mit einer Urkunde verbunden und würdigt sowohl fachliches Können als auch die persönliche Entwicklung.

Überreicht wurden die Auszeichnungen Ende Januar durch Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, Schulleiter Christoph Schmittfull und Pflegedienstleiterin Sandra Buchner.

Samantha Winterfeld, die seit ihrer Kindheit im Landkreis Weilheim-Schongau lebt, schloss ihre Ausbildung mit der Bestnote 1,0 ab. Während der gesamten Ausbildungszeit galt sie als leistungsstärkste und äußerst zuverlässige Schülerin. Sie hatte keine Fehlzeiten, überwiegend Bestnoten und nur eine einzige Zwei. Seit dem 1. September 2025 arbeitet sie in der Notaufnahme des Krankenhauses Weilheim.

Andjela Stankovic kam aus Serbien nach Deutschland und begann ihre Ausbildung unter schwierigen Voraussetzungen. Krankheitsbedingte Fehlzeiten prägten den Anfang, doch sie entwickelte sich fachlich wie sprachlich sehr schnell weiter. Innerhalb von nur sechs Monaten erlernte sie nahezu perfektes Deutsch. Ihren Abschluss erreichte sie mit der Note 1,5. Seit einigen Monaten ist sie als Pflegefachkraft auf der Station 4p in Weilheim tätig.

Immaculate Nakalyango stammt aus Uganda und kam ohne Eltern nach Deutschland. Zunächst absolvierte sie die einjährige Ausbildung zur Pflegefachhelferin und im Anschluss direkt die dreijährige generalistische Pflegeausbildung. Ihre Leistungen verbesserten sich kontinuierlich bis hin zum Staatspreis mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Heute arbeitet sie auf der Akutstation Lechvital in Schongau.

In einer kurzen Ansprache ging Schulleiter Christoph Schmittfull auf die unterschiedlichen Bildungs- und Lebenswege der drei Preisträgerinnen ein:
„Jede von Ihnen hat ihre eigene Geschichte. Gemeinsam ist Ihnen, dass Sie konsequent gearbeitet und sich stetig weiterentwickelt haben.“ Genau das mache gute Pflegefachkräfte aus.

Geschäftsführer Thomas Lippmann betonte:
„Sie sind jetzt fachlich auf Augenhöhe mit dem restlichen Team und bringen aktuelles Wissen, Praxiserfahrung und einen frischen Blick auf die Dinge mit.“ Er ermutigte die Absolventinnen, Fragen zu stellen, Prozesse zu hinterfragen und sich aktiv in die Arbeitsabläufe einzubringen.

Pflegedienstleiterin Sandra Buchner erklärte abschließend:
„Wir sind stolz darauf, dass Sie diesen Weg gegangen sind. Wir freuen uns, dass Sie bei uns geblieben sind, und wünschen Ihnen alles erdenklich Gute.“ Pflege biete zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten und sei ein Beruf, in dem Engagement täglich zurückkomme – von Patientinnen und Patienten, von Angehörigen und nicht zuletzt auch von Kolleginnen und Kollegen.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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