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Wirtschaft

Bayerisch-Schwäbischer Innovationspreis Transfer 2026 würdigt starke Projekte aus dem Allgäu und Schwaben

today23. Juni 2026

Hintergrund
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Im Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen ist der Bayerisch-Schwäbische Innovationspreis Transfer 2026 verliehen worden. Im Mittelpunkt standen dabei erfolgreiche Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis aus der Region Schwaben und dem Allgäu.

Verleihung des Innovationspreises Transfer 2026 der Hochschule Kempten an das Projekt „PIO Oberallgäu“; v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Steyer, Dozent für Konstruktion und Werkstoffe im Studiengang Systems Engineering an der Hochschule Kempten, Natalie Schirmer, Stabsstelle Wissens- und Technologietransfer, Volker Wiegand, Präsident des Förderkreises der Hochschule Kempten, Prof. Dr. Mario Jokisch, wissenschaftliche Leitung des Bayerischen Zentrums Pflege Digital, Annika Hudelmayer, Dr. Stefanie Sauter (beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Bayerischen Zentrum Pflege Digital), Anne Henning, Fachstelle Senioren am Landratsamt Oberallgäu, Prof. Dr. Regina Schreiber, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der Hochschule Kempten, Dr. Tobias Wörle, Leiter Abteilung 2 Koordinierte Pflege und Sorge am Bayerischen Zentrum Pflege Digital, Prof. Dr. Wolfgang Hauke, Präsident der Hochschule Kempten.

Veranstaltet wurde der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Preis von den Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm. Zusätzlich vergaben die IHK Schwaben sowie die Stadt Illertissen weitere Auszeichnungen für herausragende Praxisprojekte. Insgesamt wurden 34 Einreichungen bewertet, die eindrucksvoll zeigten, wie eng Forschung und regionale Wirtschaft bereits zusammenarbeiten.

Besonders erfolgreich war dabei auch die Hochschule Kempten mit dem Projekt „PIO Oberallgäu“. Die digitale Plattform für ambulante Pflegedienste setzt genau dort an, wo im ländlichen Raum – insbesondere im Allgäu – große Herausforderungen bestehen: bei einer effizienten, nachhaltigen und bedarfsgerechten Pflegeversorgung. Das Projekt wurde von der Jury als wichtiger Beitrag zur Zukunft der Pflege im Oberallgäu gewürdigt.

Auch die Technische Hochschule Augsburg sowie die Hochschule Neu-Ulm wurden für ihre innovativen Transferprojekte ausgezeichnet. Während es bei „GiFaTex“ um die Wiederverwertung von Alttextilfasern in Bauprodukten geht, entwickelt „stand-by.care“ ein intelligentes Notfallwarnsystem für alleinlebende Seniorinnen und Senioren.

Der Wirtschaftspreis der IHK Schwaben ging an das Projekt „DocPilot“, eine digitale Lösung für das Datenmanagement im Glasfaserausbau. Der Publikumspreis der Stadt Illertissen wurde ebenfalls an dieses Projekt vergeben.

Die Verantwortlichen betonten bei der Veranstaltung die große Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und Unternehmen. Gerade in Zeiten des Wandels seien innovative Lösungen gefragt, die gemeinsam entwickelt und in der Praxis umgesetzt werden können.

Der Bayerisch-Schwäbische Innovationspreis Transfer zeigt damit eindrucksvoll, wie Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Schwaben und im Allgäu zusammenarbeiten, um konkrete Antworten auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunftsfragen zu finden.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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