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Pendler, Schüler und Urlauber müssen sich ab dem 3. März auf erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Immenstadt und Oberstdorf einstellen.

Grund ist der barrierefreie Umbau der Bahnhöfe Immenstadt und Sonthofen. Sechs Monate lang fallen rund 41 Prozent der Züge aus, tagsüber verkehren nur noch ausgewählte Regionalexpress-Verbindungen, während andere Züge auf den Abend verschoben werden.
Ab dem 18. März kommt es zusätzlich zu einer Vollsperrung der Strecke, die voraussichtlich bis zum 29. März dauert. Ausfallende Züge werden durch Schienenersatzbusse ersetzt, die jedoch längere Fahrtzeiten haben und nicht immer exakt nach Fahrplan abfahren. Fahrgäste sollten deshalb ihre Abfahrtszeiten genau prüfen.
Für Autofahrer im südlichen Oberallgäu kommt eine weitere Belastung hinzu: Auf der B19 zwischen Fischen-Weiler und Sigishofen wird von März bis Ende Juli eine Einbahnregelung eingerichtet, außerdem beginnt in Immenstadt die Sanierung der Sonthofer Straße mit Vollsperrung. Dies kann zu erheblichen Staus führen, insbesondere während der Stoßzeiten.
Die Bauarbeiten selbst umfassen neue, höhere Bahnsteige, Aufzüge für die Unterführungen und in Sonthofen sogar eine komplett neue Unterführung nördlich der bisherigen Anlage. Bund und DB InfraGO AG investieren rund 23 Millionen Euro in Immenstadt und 16 Millionen Euro in Sonthofen, um den Bahnhofsbetrieb langfristig komfortabler und barrierefrei zu gestalten.
Fahrgäste sollten daher frühzeitig planen, längere Fahrzeiten einrechnen und auf alternative Verbindungen achten, insbesondere während der Vollsperrung und der Baustellen auf der B19.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Bahnstrecke Einschränkungen Umbau