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Die Reaktivierung der Württembergischen Allgäubahn zwischen Leutkirch und Isny lässt vorerst auf sich warten. Die Strecke soll frühestens in fünf Jahren neu bewertet werden. Grund sind die begrenzten finanziellen Mittel des Landes Baden-Württemberg.

Die Württembergische Allgäubahn zwischen Leutkirch und Isny wird vorerst nicht für eine mögliche Reaktivierung berücksichtigt. Das Land Baden-Württemberg setzt bei der Wiederinbetriebnahme stillgelegter Bahnstrecken auf ein gestaffeltes Vorgehen. Grund dafür sind die begrenzten finanziellen Mittel.
In der ersten Tranche sollen zwölf stillgelegte Bahnstrecken für eine Reaktivierung weiterverfolgt werden. Dazu gehört unter anderem der südliche Abschnitt der Ablachtalbahn zwischen Stockach und Meßkirch. Für weitere Strecken ist eine zweite Tranche vorgesehen.
Die Württembergische Allgäubahn zwischen Leutkirch und Isny muss sich dagegen gedulden. Sie soll erst in der zweiten Tranche wieder eine Rolle spielen. Eine erneute Bewertung der Strecke ist frühestens in fünf Jahren vorgesehen.
Damit gibt es für die Bahnverbindung im württembergischen Allgäu vorerst keine kurzfristige Perspektive für eine Reaktivierung. Wann die Strecke tatsächlich wieder für den Zugverkehr genutzt werden könnte, ist weiterhin offen.
Mit dem schrittweisen Vorgehen will das Land die vorhandenen finanziellen Mittel auf mehrere Projekte verteilen. Eine Entscheidung über die tatsächliche Wiederinbetriebnahme der Strecke Leutkirch–Isny ist damit noch nicht verbunden.
Quelle: Schwäbische Zeitung
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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