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Auslandsaufenthalte in der beruflichen Ausbildung erreichen in Deutschland 2025 ein Rekordniveau mit über 48.000 geförderten Azubis. Auch in Schwaben unterstützt die Handwerkskammer internationale Erfahrungen, da sie Fachkompetenz, Selbstständigkeit und Motivation stärken und die Ausbildung attraktiver machen.

Die Nachfrage nach Auslandsaufenthalten in der beruflichen Bildung erreicht in Deutschland neue Höchststände. Laut aktuellem Jahresbericht des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurden im Jahr 2025 mehr als 60.000 Auslandsaufenthalte gefördert. Davon profitierten über 48.000 Auszubildende – so viele wie nie zuvor. Besonders gefragt sind Aufenthalte in Ländern wie Spanien, Irland und Italien.
Auch in Bayern ist das Interesse an internationaler Ausbildung stark ausgeprägt. Für die Handwerkskammer für Schwaben ist diese Entwicklung ein klarer Trend: Auslandserfahrungen werden im Handwerk zunehmend wichtiger.
HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner betont, dass solche Aufenthalte nicht nur fachliche Kompetenzen stärken, sondern auch Selbstständigkeit, Motivation und interkulturelle Fähigkeiten fördern. Gerade diese Fähigkeiten seien in einer modernen Arbeitswelt entscheidend.
Im Handwerk bieten sich dafür vielfältige Möglichkeiten – von der Mitarbeit in einer französischen Confiserie bis hin zu Stationen an einem Opernhaus in Schweden. Auch Betriebe profitieren, da internationale Erfahrungen die Attraktivität der Ausbildung erhöhen und zur Fachkräftesicherung beitragen.
Die Handwerkskammer für Schwaben unterstützt Betriebe und Auszubildende bei der Planung und Umsetzung solcher Aufenthalte, etwa durch Beratung zu Förderprogrammen wie Erasmus+, Hilfe bei der Partnersuche im Ausland und organisatorische Unterstützung.
„Internationale Erfahrungen machen die Ausbildung noch attraktiver und eröffnen neue Perspektiven“, so Wagner.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Auslandsaufenthalte bildung