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Am Bodensee sorgt eine Sprachnachricht einer Schulsozialarbeiterin an einen Schüler für große Unruhe unter Eltern und Jugendlichen. Nach Recherchen der Schwäbischen Zeitung steht der Verdacht im Raum, dass die Frau dem Jugendlichen in der Aufnahme sehr persönliche und grenzüberschreitende Inhalte geschickt haben soll. Der Schüler informierte daraufhin seine Eltern und erstattete Anzeige.

In mehreren Schulen am Bodensee sorgt derzeit eine Sprachnachricht für erhebliche Unruhe unter Jugendlichen und Eltern. Nach Recherchen der Schwäbischen Zeitung, die die Aufnahme vorliegen hat, steht eine Schulsozialarbeiterin im Mittelpunkt der Vorwürfe.
Wie die Schwäbische Zeitung recherchiert hat, soll sich die etwa sechs Minuten lange Sprachnachricht in kurzer Zeit unter Schülern verbreitet haben. Darin äußert sich die Frau nach Angaben der Redaktion gegenüber einem Schüler in sehr persönlichen und grenzüberschreitenden Worten, die offenbar auf eine einseitige Verliebtheit schließen lassen.
Nach Informationen der Schwäbischen Zeitung, die den Inhalt der Nachricht ausgewertet hat, enthält die Aufnahme sowohl private als auch berufliche Bezüge. Die Sozialarbeiterin soll dabei ihre Gefühle für den Jugendlichen beschrieben haben und zugleich eingeräumt haben, dass das Verhältnis altersbedingt problematisch sei.
Besonders für Aufsehen sorgt laut Schwäbischer Zeitung recherchiert eine Passage, in der die Frau betont, dass das Geschehen geheim bleiben müsse. Sie soll gesagt haben: „Ich muss dich töten, wenn du mit jemandem darüber redest.
Wie die Schwäbische Zeitung weiter recherchiert hat, hat der betroffene Jugendliche die Nachricht nicht für sich behalten, sondern sich zunächst Freunden und später seinen Eltern anvertraut. Im Anschluss wurde eine Anzeige erstattet. Die Polizei im Landkreis Ravensburg bestätigte ein entsprechendes Ermittlungsverfahren, äußert sich jedoch aufgrund laufender Ermittlungen nicht weiter.
Auch schulische und kommunale Stellen reagieren laut Schwäbische Zeitung recherchiert auf den Vorfall. Der Träger der Schulsozialarbeit habe das Beschäftigungsverhältnis beendet. Die betroffene Schule bestätigte einen Vorfall, der intern aufgearbeitet werde, und informierte Eltern über die entstandene Unruhe im Umfeld der Schule.
Nach Angaben der Schwäbischen Zeitung wurde Eltern geraten, keine Spekulationen zu verbreiten, während die Aufarbeitung des Falls andauert. Die Redaktion konnte die Verfasserin der Sprachnachricht bislang nicht erreichen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Bodensee Drohung Ermittlungen schule Sprachnachricht