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Die Allgäuer Moorallianz zog bei ihrer Jahresversammlung Bilanz über die bisherigen Moorschutzmaßnahmen und rief Teilnehmende zur aktiven Mitwirkung auf. Landrätin Maria Rita Zinnecker betonte die Bedeutung von Zeit und Kontinuität für den Schutz der Moore. Im Jahr 2025 wurden rund 753.400 Euro in Biotoppflege, Grunderwerb und Informationsarbeit investiert.

Die Allgäuer Moorallianz hat bei ihrer jährlichen Versammlung Bilanz über die bisherigen Maßnahmen im Moorschutz gezogen und Teilnehmende eingeladen, sich aktiv an der weiteren Umsetzung des Projekts zu beteiligen. Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnete die Veranstaltung mit dem Imagefilm „Faszination Moor“ des Landesamts für Umwelt, der die Bedeutung der Moore für Klima und Artenvielfalt eindrucksvoll darstellt.
Zinnecker betonte, dass Zeit ein entscheidender Faktor für den Schutz der sensiblen Lebensräume sei. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten könnten nicht warten, während sich die Moore über Jahrtausende gebildet haben. Ziel sei es, Fördermittel von Bund und Land effizient einzusetzen und die kleinteilige Besitzstruktur der Moorflächen zu überwinden. Projektleiter Dr. Ulrich Weiland berichtete, dass im Jahr 2025 rund 753.400 Euro in Maßnahmen wie Biotoppflege, Grunderwerb und Informationsarbeit investiert wurden.
Besondere Anerkennung erhielt die Stadt Marktoberdorf, die rund 80 Hektar Moorfläche für Schutzmaßnahmen bereitgestellt und ihre städtische Gärtnerei auf torffreie Erden umgestellt hat. Zinnecker bezeichnete die Moorallianz als Leuchtturmprojekt und betonte, dass der Einsatz auch über das geplante Projektende 2030 hinaus fortgesetzt werden müsse.
Zum Abschluss wurden Zinnecker und ihre Co-Vorsitzende Indra Baier-Müller vom Projektteam feierlich mit einem Bildband „Bayerns wilde Moore“ verabschiedet.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Mooralianz Moorschutz Umwelt