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Eine Woche vor Beginn des beliebten Musikfestivals „go to GÖ“ im Allgäu gibt es eine Hiobsbotschaft für das Event im nächsten Jahr. Denn: Stand jetzt ist nicht klar, ob von 24. April 2026 bis 2. Mai 2026 nicht das letzte Mal in Görisried im Ostallgäu gefeiert wird. Denn: Das Gelände auf dem das Festival stattfindet wurde verkauft. Aktuell suchen die Veranstalter gemeinsam mit der Gemeinde und Grundstückseigentümern nach einem geeigneten Gelände.

Benötigt wird eine Fläche von etwa 110 mal 120 Metern, um das geplante Zirkuszelt aufstellen zu können. Darüber hinaus müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen: Eine funktionierende Infrastruktur mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüssen ist ebenso erforderlich wie befestigte Zufahrtswege, ausreichend Parkflächen und eine sichere Verkehrsführung für die Besucherströme.
Noch offen ist die Standortfrage. Eine Rückkehr zum bisherigen Gelände am Ochsenhof gilt derzeit als eher unwahrscheinlich. Hintergrund sind die aktuellen geopolitischen Entwicklungen und die verstärkten Übungen auf dem angrenzenden Militärgelände.
Alternativ wird über Standorte in Nachbargemeinden nachgedacht. Diese Option ist jedoch nicht die bevorzugte Lösung. Das Festival wird traditionell stark von der Dorfgemeinschaft getragen, und es erscheint schwierig, außerhalb ausreichend geeignete Flächen zu finden.
„go to GÖ“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des regionalen Veranstaltungskalenders entwickelt. Das Festival steht für ein familiäres, ehrenamtlich organisiertes Konzept und bringt Musik, Kultur und Gemeinschaft zusammen. Ein großer Teil der Organisation wird von freiwilligen Helferinnen und Helfern aus dem Ort gestemmt, was dem Event einen besonderen, lokalen Charakter verleiht.
Neben dem musikalischen Programm mit Bands unterschiedlicher Genres spielt vor allem das Miteinander eine zentrale Rolle. Für viele Besucher aus der Region ist „go to GÖ“ nicht nur ein Festival, sondern ein Treffpunkt, der weit über die Gemeinde hinausstrahlt und das kulturelle Leben im ländlichen Raum bereichert.
Gleichzeitig stehen die Organisatoren unter erheblichem Zeitdruck: Für die Ausgabe 2027 müssen bereits jetzt erste Anfragen an Bands gestellt werden. Eine Entscheidung über den künftigen Standort wird daher in naher Zukunft erwartet.
Alles zu go to GÖ 2026 gibt es HIER.
Geschrieben von: Redaktion
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