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2025 wurden im Allgäu deutlich mehr Wohnungen genehmigt: Kempten 324, Memmingen 126, Lindau 238, Ostallgäu 411, Unterallgäu 768, Oberallgäu 390. Besonders Einfamilienhäuser legten bayernweit um 19,2 Prozent zu.

Im Jahr 2025 wurden im Allgäu deutlich mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahr. Nach vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik entstanden allein in Kempten 324 neue Wohnungen, in Memmingen 126, in Lindau 238, im Ostallgäu 411, im Unterallgäu 768 und im Oberallgäu 390. Besonders stark legten dabei Einfamilienhäuser zu – bayernweit stieg deren Zahl um 19,2 Prozent.
Insgesamt wurden in Bayern 54.149 Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden erteilt, das entspricht einem Zuwachs von 5,1 Prozent gegenüber 2024. Neubauten machten mit 83,7 Prozent den größten Anteil aus, während Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden bei 16,3 Prozent lagen. Die meisten neuen Wohnungen entstehen in Mehrfamilienhäusern, die im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent zulegten.
Ein Wohnungsbau-Boom zeigt sich jedoch regional unterschiedlich: Während Mittelfranken mit 42 Prozent den größten Anstieg verzeichnete, gingen in Schwaben und Oberbayern die Genehmigungen leicht zurück. In den kreisfreien Städten blieben die Zahlen stabil, in den Landkreisen stieg die Genehmigungstätigkeit um 7,7 Prozent.
Der Trend unterstreicht die anhaltende Bedeutung des Wohnungsbaus in Bayern und im Allgäu, besonders bei Einfamilienhäusern und neuen Wohnprojekten, die das Wachstum in der Region vorantreiben.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer