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Aktuelles

Allgäu: Karl-Heinz Giegerich bleibt Kreis-Vorsitzender des Bayerischen-Fußballverbands

today23. Januar 2026

Hintergrund
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Nach den Kreistagen in den Kreisen Augsburg und Donau stand jetzt zum Abschluss der schwäbischen Kreistage 2026 der Kreistag Allgäu auf dem Programm. In der Mehrzweckhalle Hawangen wählten die 144 Delegierten Karl-Heinz Giegerich erneut zum Kreis-Vorsitzenden. Insgesamt stehen im BFV-Wahljahr 22 Kreistage, sieben Bezirkstage und der 27. Ordentliche Verbandstag Anfang Mai 2026 auf dem Programm.

Der neue Kreis-Ausschuss im Kreis Allgäu: (v.l.) Sabrina Hüttmann (Bezirks-Vorsitzende Schwaben), Kevin Mitchell (Kreis-Schiedsrichterobmann), Elmar Rimmel (Kreis-Spielleiter), Michael Baumeister (Vorsitzender des Kreis-Sportgerichts), Peter Hofmann (Kreis-Ehrenamtsbeauftragter), Karl-Heinz Giegerich (Kreis-Vorsitzender), Peter Biedler (Kreis-Jugendleiter) und BFV-Präsident Christoph Kern. / Foto: Jürgen Igelspacher/BFV

Im Fokus des Kreistags stand vor allem die Wahl der neuen Führungsmannschaft. In Hawangen ist Karl-Heinz Giegerich aus Oberstaufen einstimmig als BFV-Kreis-Vorsitzender wiedergewählt worden – der 67-Jährige geht damit in seine dritte Amtszeit. Ebenso sprachen die Delegierten Elmar Rimmel als Kreis-Spielleiter einstimmig das Vertrauen für eine weitere Amtszeit aus. Als Nachfolger von Hermann Wißmiller ist Peter Biedler einstimmig zum neuen Kreis-Jugendleiter gewählt worden. Vakant ist derweil noch die Position Kreisbeauftragte(r) für den Frauen- und Mädchenfußball, die bisherige Amtsinhaberin Kerstin Meier steht nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung.

Kevin Mitchell ist bereits erneut von den Schiedsrichtergruppen zum Kreis-Schiedsrichterobmann gewählt worden und wurde nun von den Delegierten des Kreistags Allgäu einstimmig bestätigt. Ebenfalls in den Kreis-Ausschuss einziehen sollen Michael Baumeister als Vorsitzender des Kreis-Sportgerichts und Peter Hofmann als Kreis-Ehrenamtsbeauftragter; ihre Berufungsvorschläge gehen im Nachgang des Kreistags an das BFV-Präsidium.

BFV-Präsident Kern: Schulische Ganztagsbetreuung als Chance für den Amateurfußball in Bayern

 Beim Kreistag in Hawangen war – wie schon in den Tagen zuvor bei den Wahlen in den Kreisen Augsburg und Donau – auch BFV-Präsident Christoph Kern vor Ort, der in seiner Rede unter anderem den Stellenwert des Ehrenamts und das gesellschaftliche Engagement des Amateurfußballs hervorhob, den historischen Schulterschluss mit den bayerischen Profiklubs und die daraus resultierende Kinderfußball-Allianz thematisierte, aber auch auf Herausforderungen wie den ab dem Schuljahr 2026/27 in Deutschland geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder einging.

„Die flächendeckende Einführung der ‚Ganztagsschule‘ wird uns in den nächsten Jahren mehr denn je beschäftigen – in den Ballungszentren besonders, aber auch im ländlichen Bereich. Wir glauben dabei sehr an die Chance, nicht ans Scheitern. Unsere AG Grundsatzfragen, in der Vereine und Verband gemeinsam schwierige Aufgabenstellungen zusammen angehen, hat dieses Thema aufgegriffen. Die klare Botschaft ist: Unser Fußball muss mit auf den Stundenplan der Ganztagsbetreuung! Denn so sichern wir unsere Zukunft. Wenn der Fußball in der Schule Spaß bereitet, ist der Weg in den Verein, in euren Verein geebnet!“

Meinungsbilder zu möglichen Reformen im Spielbetrieb

 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreistags waren wie auch schon in den Jahren 2010, 2014, 2018 und 2022 dazu aufgerufen, ihre Meinung zu möglichen Reformen im Spielbetrieb zu äußern. In diesem Wahljahr geht es um drei Themenkomplexe:

  • So konnten die Vereine darüber abstimmen, ob die Verlängerung bei Entscheidungs- oder Relegationsspielen beibehalten werden soll oder aber analog zu den Toto-Pokal-Partien (bei Unentschieden nach 90 Minuten entscheidet sofort das Elfmeterschießen) vorgegangen werden soll. 86,9 Prozent stimmten für eine Beibehaltung der Verlängerung, 13,1 Prozent votierten für eine Abschaffung.
  • Zudem wurde abgefragt, inwieweit eine Gelb-Rote Karte im Erwachsenenbereich automatisch eine Sperre von einem Spiel für den betroffenen Spieler oder die betroffene Spielerin nach sich ziehen soll. Aktuell hat eine Gelb-Rote Karte keine Folge für das darauffolgende Spiel. 77,4 Prozent lehnten die Einführung einer Sperre ab, 22,6 Prozent sprachen sich dafür aus.
  • Schließlich ist ein Stimmungsbild zum weiteren Vorgehen bei Zeitstrafen eingeholt worden – die Kriterien für das Verhängen von Zeitstrafen hatte der DFB modifiziert. Diese dürfen fortan nur bei bestimmten Vergehen (Simulieren, absichtliches Verzögern, Protestieren, Verhindern eines aussichtsreichen Angriffs durch Halten, Ziehen, absichtliches Handspiel oder unzulässiges Antäuschen bei der Strafstoßausführung) verhängt werden. Demnach lautet die Frage: „Soll der BFV die Zeitstrafe im Erwachsenen- und Jugendbereich trotz der Änderungen und der erklärungsbedürftigen Handhabung beibehalten?“ Hier sprachen sich 37,7 Prozent dafür aus, 62,3 Prozent stimmten dagegen

Die Meinungsbilder sind ausdrücklich keine bindenden Beschlüsse, können aber über die Bezirkstage zum Verbandstag eingebracht und dort entschieden werden.

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Geschrieben von: Redaktion

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