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Der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) hat seine Jahresbilanz für 2025 vorgelegt. Sie zeigt die Entwicklungen bei Restmüll, Wertstoffen und Problemmüll in der Stadt Kempten sowie in den Landkreisen Oberallgäu und Lindau.

Im gesamten Verbandsgebiet fielen im Jahr 2025 insgesamt 54.697 Tonnen Rest- und Sperrmüll an. Das entspricht einer Steigerung von 1.026 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Pro Kopf ergibt sich damit ein Aufkommen von 133 Kilogramm Restmüll und 46 Kilogramm Sperrmüll.
Auch bei den Wertstoffen zeigt sich ein gemischtes Bild. Beim Altpapier wurden 19.796 Tonnen gesammelt, wobei der größte Anteil über die Papiertonne erfasst wurde. Insgesamt setzt sich der seit Jahren zu beobachtende Rückgang beim Altpapier durch die zunehmende Digitalisierung weiter fort. Beim Altglas wurden 9.477 Tonnen gesammelt, überwiegend über die Wertstoffinseln.
Bei den Verkaufsverpackungen kamen insgesamt rund 6.000 Tonnen zusammen, die über Gelbe Säcke, Wertstoffhöfe und Wertstoffinseln dem Recycling zugeführt wurden.
Einen Anstieg verzeichnete der Bereich Problemmüll: Hier wurden 298 Tonnen erfasst, ein Plus von 6,4 Prozent. Dazu zählen unter anderem Lacke, Farben, Chemikalien und Lösungsmittel, die über Wertstoffhöfe sowie mobile Sammelstellen entsorgt werden.
Die Problemmüllsammlung findet regelmäßig in mehreren Städten der Region sowie in den Gemeinden der Landkreise statt.
Geschrieben von: Leon Dauter
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