AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top listeners:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch mit Leon Hertweck (Paradigm)

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Sport

Buchloer Piraten siegen trotz Schweinfurter Phantomtor mit 7:4

today16. März 2024

Hintergrund
share close
AD

Der ESV Buchloe hat am Freitagabend drei wichtige und zugleich hochverdiente Punkte im Abstiegskampf der Eishockey-Bayernliga eingefahren und so einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Denn durch den 7:4 (3:2, 2:0, 2:2) Auswärtssieg bei den Schweinfurt Mighty Dogs konnten die Freibeuter den Abstand auf den Abstiegsrang fünf Spieltage vor dem Ende wieder auf zehn Zähler ausbauen. Daran änderte auch ein Phantomtor der Unterfranken nichts, die an diesem Abend über weite Strecken gegen erneut relativ dezimierte Freibeuter zu harmlos agierten, während sich die Buchloer mit einem disziplinierten Auftritt den Sieg zu Recht verdienten.

„Ich bin stolz auf meine Jungs, die sich heute für diesen Erfolg auf dem Eis zerrissen haben“, zeigte sich ein zufriedener Buchloer Trainer Christopher Lerchner erleichtert. Denn trotz kleinem Kader waren die Buchloer vom Start weg bei den Mainfranken das zielstrebigere und somit bessere Team, was schnell mit einer 2:0 Führung belohnt wurde. Dem 1:0 von Felix Schurr nach zweieinhalb Minuten ließ Johannes Keller nur eine gute Minute später mit einem satten Schuss von der Blauen Line das 2:0 folgen, was sicherlich förderlich fürs Selbstvertrauen der Piraten war, wie Lerchner nach der Partie anmerkte. Auch danach hatten die Buchloer im Schweinfurter Icedome die klareren Abschlüsse, doch statt dem dritten Treffer verkürzte Tomas Cermak in doppelter Überzahl wieder auf 2:1 (19.). Auf diesen hatte der ESV aber prompt die passende Antwort parat, als Benedikt Diebolder nach guter Vorarbeit von Felix Schurr alleine vor ERV-Schlussmann Benedikt Roßberg mit dem 3:1 den alten Abstand umgehend wiederherstellte (20.). Direkt vor der Pause dann aber nochmals Aufregung und Ärger aus ESV-Sicht zugleich: Denn fünf Sekunden vor dem Gang in die Kabinen verkürzten die Migthy Dogs erneut durch Cermak. Allerdings hätte dieser Treffer nicht zählen dürfen, da die Scheibe die Linie klar und deutlich nicht überquert hatte. Die Schiedsrichter sahen das aber nach kurzer Beratung und trotz Protest der Piraten anders, womit das Phantomtor der Hausherren irregulärer weise zählte.

Wirklich aus dem Konzept brachte das die Gennachstädter aber auch im Mitteldrittel nicht, das zwar anfangs etwas ausgeglichener war, in dem die Rot-Weißen mit fortlaufender Spielzeit aber wieder die Kontrolle an sich rissen. Mit diszipliniertem Spiel und strukturiert vorgetragenen Angriffen war man ab Hälfte der Begegnung wieder die druckvollere Mannschaft, was sich folgerichtig auch erneut auf der Anzeigentafel bemerkbar machen sollte. Zwei Powerplaytore durch Marc Krammer (34./40.) erhöhten das Ergebnis bis zur zweiten Pause so auf 5:2. Erst war Krammer in Überzahl nach gutem Auge und Pass von Max Dropmann am langen Pfosten goldrichtig gestanden und dann lenkte der Angreifer zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt unmittelbar vor dem letzten Seitenwechsel einen Petrak-Schuss wohl noch entscheidend in die Maschen ab, was dem ESV eine komfortable Führung fürs Schlussdrittel einbrachte.

Und dort schien das Match eigentlich schon endgültig entschieden, als Christian Wittmann wieder im Powerplay einen Schuss zum 6:2 in die Maschen abfälschte (42.). Zu harmlos hatten die Schweinfurter bis dahin agiert, als dass die rund 500 Zuschauer noch ernsthaft an eine Wende glauben wollten. Doch das änderte sich in der Schlussphase dann doch noch einmal, als Cermak mit einem feinen Solo (48.) und Dylan Hood (50.) den ERV wieder auf 6:4 in Schlagdistanz brachten. Die Buchloer fighteten allerdings aufopferungsvoll und hielten das Spiel anschließend mit kleinem Kader möglichst einfach, sodass man den Sieg letztlich verdient über die Zeit rettete. Und Benedikt Diebolder gelang mit der Schlusssirene per Empty-Net-Tor hierbei sogar noch der 7:4 Endstand, mit dem der ESV nicht nur die Schweinfurter auf Distanz hielt, sondern auch in der Tabelle einen Rang auf Platz drei kletterte. (pm)

AD

Geschrieben von: Redaktion

Rate it
AD
AD
AD
AD
0%