AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top listeners:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch mit Leon Hertweck (Paradigm)

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Politik

Warnstreiks im Allgäu – nur zwei KiTas zum Teil betroffen

today7. März 2022

Hintergrund
share close
AD

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die Beschäftigten im Sozial- Erziehungsdienst eine deutliche Aufwertung der Tätigkeit durch bessere Eingruppierungen und Maßnahmen zur Arbeitsentlastung der Beschäftigten. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft ver.di Bayern für den Internationalen Frauentag am 8. März zu ersten Arbeitsniederlegungen auf.

„Wir haben ganz bewusst diesen Tag gewählt, da nach der erfolglosen Auftaktverhandlung Aktionen notwendig werden und wir es in diesem Bereich überwiegend mit Frauenarbeitsplätzen zu tun haben. Erwerbstätige Frauen werden nach wie vor in der Bezahlung diskriminiert“, erklärte Norbert Flach, stellvertretender Landesbezirksleiter von ver.di Bayern. Aufgerufen sind die Beschäftigten in der kommunalen Kinderbetreuung, in der Sozialarbeit sowie in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen.

Die Tarifverhandlungen begannen am 25. Februar, ohne dass die kommunalen Arbeitgeber ein Angebot unterbreitet haben. „Wer nach den Jahren der Pandemie keine Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten zeigt, beweist, dass es ihm nicht wirklich ernst ist“, so Norbert Flach. Natürlich richten sich die Aktionen – neben Arbeitsniederlegungen noch vielfältige andere Aktionen unterhalb der Streikschwelle – gegen die öffentlichen Arbeitgeber.

Da, wo Eltern durch Schließung der Einrichtung für einen Tag betroffen sein können, wurden laut Flach die Eltern frühzeitig informiert. „Wir wissen um die Belastung der Eltern – aber es wäre ein Leichtes für die Arbeitgeber gewesen, mit konstruktiven Verhandlungen diese Aktionen sich jetzt zu ersparen“, betonte Flach. Wer aber die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft bewusst so unter Zugzwang setze, müsse mit einer derartigen Reaktion rechnen.

Im Allgäu gibt es in folgenden Stellen/KiTas Arbeitsniederlegungen:

  • Gemeinde Haldenwang (Kita+Mittagsbetreuung)

  • Kotterner Flohkiste Kempten (Kita)

  • Stadtjugendring Kempten

  • Landratsamt Oberallgäu

  • Landratsamt Lindau

AD

Geschrieben von: Redaktion

Rate it
AD
AD
AD
AD
0%