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Polizei

Starker Anstieg bei Verbreitung von Kinderpornografie im Allgäu

today16. März 2023

Hintergrund
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Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner und Leitender Kriminaldirektor Michael Haber heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West für das Jahr 2022 vor.

„Wie bereits im letzten Jahr vermutet, waren die stark gesunkenen Fallzahlen im Jahr 2021 auch auf die Einschränkungen während der Corona-Pandemie zurückzuführen. Deliktsbereiche, welche den Kontakt zwischen Menschen zur Tatverwirklichung voraussetzen, stiegen in diesem Jahr zwar wieder deutlich an. Im Vergleich zum Referenzjahr 2019 ist jedoch erfreulicherweise in nahezu allen Deliktsbereichen ein Rückgang der Fallzahlen zu verzeichnen. In unserem Zuständigkeitsbereich leben Sie also weiterhin sicher“, so Polizeipräsidentin Dr. Strößner.

 Allgemeine Kriminalitätslage

Im Jahr 2022 registrierte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West 39.153 Straftaten. Im Vergleich zum Jahr 2021 ist ein Anstieg der Fallzahlen um 11,1 Prozent zu verzeichnen. Betrachtet man die Zahlen jedoch unter Berücksichtigung der statistisch nicht aussagekräftigen Corona-Jahre 2021 und 2020, so pendeln sich die jetzigen Fallzahlen auf nahezu gleichem Niveau ein. Im Vergleich zum Referenzjahr 2019 verzeichnet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einen leichten Anstieg um ein Prozent.

Bereinigt um die Taten, die nur von Nichtdeutschen begangen werden können (beispielsweise Verstöße gegen das Aufenthalts- und Asylgesetz), konnten 35.258 Delikte und somit gegenüber 2021 ein Anstieg um 9,2 Prozent festgestellt werden. Im Vergleich zu 2019 ist hingegen eine Abnahme von 0,8 Prozent zu verzeichnen.

Die Häufigkeitszahl (HZ) drückt die durch Kriminalität verursachte Gefährdung Opfer einer Straftat zu werden aus und macht verschiedene Regionen miteinander vergleichbar. Sie errechnet sich aus der Zahl bekannt gewordener Fälle pro 100.000 Einwohner.

Zwar verschlechterte sich die HZ gegenüber 2021 um 10,3 Prozent von 3.568 auf 3.934. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2019 verbessert sich die Häufigkeitszahl im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West jedoch von 3.964 auf 3.934 und damit um 0,8 Prozent. Bereinigt sank die HZ gegenüber 2019 sogar von 3.635 auf 3.543 und damit um 2,5 Prozent. Das Polizeipräsidium liegt damit noch deutlich unter dem Durchschnitt in Bayern.

„Lässt man die nicht vergleichsfähigen Corona-Jahre 2020 und 2021 außer Acht, so sank im Vergleich zu 2019 auch in diesem Jahr das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, erneut. Die Bürgerinnen und Bürger leben hier in einer der sichersten Regionen Deutschlands“, resümiert Dr. Strößner.

Die Aufklärungsquote (AQ) bezeichnet das Verhältnis der aufgeklärten Fälle im Vergleich zu den polizeilich registrierten Fällen. Die AQ spiegelt auch die Ermittlungserfolge der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten wider.

Die Aufklärungsquote konnte im Jahr 2022 gegenüber dem Referenzjahr 2019 von 72,2 Prozent auf 73,6 Prozent gesteigert werden. Bereinigt verzeichnet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West eine Steigerung der Aufklärungsquote um 0,5 Prozent von 70,2 Prozent (2019) auf 70,7 Prozent. Betrachtet man das Jahr 2021, so ist eine Abnahme der Aufklärungsquote von 71,9 Prozent auf 70,7 Prozent gegeben.

„Neben der hervorragenden Ermittlungsarbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten führen auch immer wieder Zeugenhinweise aus der Bevölkerung zur Ermittlung der Tatverdächtigen“, hebt Dr. Strößner positiv hervor.

79,3 Prozent der Tatverdächtigen sind Erwachsene über 18 Jahre. 56,2 Prozent der Tatverdächtigen sind Deutsche, 43,8 Prozent Nichtdeutsche. Bereinigt man diese Zahl um die ausländerrechtlichen Verstöße, sind 33,5 Prozent aller Tatverdächtigen Nichtdeutsche. 17.514 der Tatverdächtigen sind Männer, 5.516 Tatverdächtige sind Frauen. Damit machen Männer mit 76 Prozent den größeren Anteil aus.

Entwicklung in einzelnen Deliktsbereichen

Dr. Claudia Strößner prognostizierte bereits im letzten Jahr, dass ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Fallzahlen und der Corona-Pandemie wahrscheinlich erscheint. Wie sich anhand der Fallzahlen zeigt, bewahrheitete sich diese Prognose.

„Im Vergleich zum Vorjahr sind in den einzelnen Deliktsbereichen offensichtlich starke Steigerungen festzustellen. Stellt man aber das Jahr 2022 mit dem Referenzjahr 2019, also vor Ausbruch der Corona-Pandemie, in Verhältnis, pendelten sich die Fallzahlen auf dem nahezu gleichen Niveau ein. Eine Ausnahme bilden allerdings die Sexualdelikte, deren Anzahl tatsächlich angestiegen ist“, erklärt Michael Haber, Leiter des Sachgebiets für Kriminalitätsbekämpfung im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West.

Straßenkriminalität

Im Bereich der Straßenkriminalität ist die Anzahl der Straftaten gegenüber dem Vorjahr von 4.542 auf 5.094 Fälle (+12,2 Prozent) gestiegen. Im Vergleich zum Referenzjahr 2019 ist jedoch ein Rückgang um 11,1 Prozent zu verzeichnen.

„Gerade im Bereich der Straßenkriminalität fehlte während der Corona-Pandemie oftmals die Tatgelegenheit, weshalb wir bereits mit einem Anstieg der Fallzahlen rechneten. Umso erfreulicher ist es daher, dass wir trotz einem Anstieg im Jahr 2022 unter den Fallzahlen für das Jahr 2019 liegen“, so Haber.

Den größten Anteil im Deliktsbereich Straßenkriminalität hat das Delikt Straßendiebstahl, also Diebstähle im öffentlichen Raum, von Taschendiebstählen bis hin zum Diebstahl von Kraftfahrzeugen.

Die Aufklärungsquote ist mit 23,9 Prozent unterdurchschnittlich. Im Gegensatz zu den Delikten der Gewaltkriminalität, bei denen oft eine formelle/informelle Vorbeziehung besteht, mangelt es bei der Straßenkriminalität häufig an einer Täter-Opfer-Beziehung.

Gewaltkriminalität

Der Deliktsbereich der Gewaltkriminalität setzt sich aus Straftaten zusammen, deren Gemeinsamkeit eine besondere Gewaltbereitschaft des Täters ist. Dazu zählen Delikte des Mordes, Totschlags und der Vergewaltigung, aber auch Raubdelikte und Straftaten der gefährlichen oder schweren Körperverletzung. Der Anteil an der Gesamtkriminalität liegt bei 3,3 Prozent. Die Straftaten stiegen im Vergleich zu 2021 von 1.103 auf 1.310 Fälle um 18,8 Prozent an. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist jedoch wiederrum ein Rückgang von 2,7 Prozent zu verzeichnen. Den größten Anteil im Bereich der Gewaltkriminalität nehmen mit 80,2 Prozent die gefährliche und schwere Körperverletzung ein.

„Oftmals spielt bei der Gewaltkriminalität eine Alkoholisierung der Täter eine Rolle. Über 27,2 Prozent der Täter sind bei der Tatausübung alkoholisiert. Wir gehen davon aus, dass auch der wieder aufgenommene Ausschank von Alkohol im öffentlichen Raum, welcher während der Coronapandemie stark limitiert war, zu einem Anstieg beigetragen hat “, erklärt Haber.

Wohnungseinbruchsdiebstahl

Im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls verzeichnet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West erstmals seit dem Jahr 2016 wieder einen Anstieg. Im Jahr 2021 beliefen sich die Fallzahlen auf 114 Taten, 2022 auf 173 Taten, was einen Anstieg um 51,8 Prozent bedeutet.

Während der Corona-Pandemie waren die Bürgerinnen und Bürger vorwiegend zu Hause. Außerdem war der grenzüberschreitende Verkehr stark eingeschränkt. Den Tätern fehlte daher einerseits die Tatgelegenheit, andererseits stieg das Entdeckungsrisiko, weshalb der Trend im Jahr 2021 stark nach unten ging.

Die Fallzahlen im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West liegen im Jahr 2022 jedoch weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Im Vergleich zu 2019 ist ein Rückgang von 42,2 Prozent zu verzeichnen.

Neben Schwerpunktkontrollen der Polizei in der dunklen Jahreszeit, bietet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West Beratungen zur Einbruchsprävention an den Standorten Kempten, Memmingen und Neu-Ulm an. Bürgerinnen und Bürger können sich hier kostenlos über die neusten Sicherungstechniken beraten lassen und bekommen hilfreiche Verhaltenstipps zur Einbruchsprävention.

„Auch wenn die Fallzahlen sinken, hat die Einbruchsprävention bei der Polizei in Schwaben Süd/West hohe Priorität. Die mit einem Einbruch verbundene Verletzung der Privatsphäre führt bei vielen Betroffenen zu einer massiven Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls, was meist schlimmer wiegt, als der entstandene materielle Schaden. Viele Opfer erleiden durch die Tat einen Schock, aber auch langfristige psychische Folgen. Nicht wenige wechseln sogar die Wohnung“, erklärt Polizeipräsidentin Claudia Strößner.

Sexualstraftaten

Im Jahr 2022 zieht sich die negative Entwicklung im Bereich der Sexualstraftaten fort. Die Fallzahlen stiegen von 1.054 auf 1.261 Fälle (+19,6 Prozent). Im Vergleich zu 2019 ist sogar eine Steigerung um 120,8 Prozent festzustellen.

Hervorzuheben ist, dass Sexualdelikte gemessen an der Gesamtkriminalität lediglich einen Anteil von 3,2 Prozent ausmachen.

Den größten Anteil an den Sexualstraftaten hat das Delikt Verbreitung Kinderpornografischer Schriften. Auch in diesem Jahr verzeichnet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wieder einen Fallzahlenrekord von 534 Fällen und damit eine Steigerung um 30,6 Prozent. Ein Großteil der Tatverdächtigen sind dabei Kinder und Jugendliche.

„Oftmals steckt der unreflektierte Umgang mit mobilen Endgeräten hinter der Verbreitung von kinderpornografischem Material. Aufklärungsarbeit sowohl durch Erziehungsberechtigte, als auch durch die Schulen, ist daher sehr wichtig“, sagt Michael Haber.

Eine weitere negative Entwicklung muss im Bereich der Vergewaltigung festgestellt werden. Zwar machen diese Taten nur 0,3 Prozent der Gesamtkriminalität aus, dennoch stiegen die Fallzahlen hier von 86 auf 114 (+32,6 Prozent). Ursächlich ist hierfür nicht ein einzelner Faktor, sondern verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen, wie beispielsweise das Anzeigenverhalten der Opfer. Bei Vergewaltigungen besteht oftmals eine Vorbeziehung zwischen Opfer und Täter, sodass die Aufklärungsquote mit 86,8 Prozent überdurchschnittlich hoch ist.  

Callcenterbetrug

Seit dem Frühjahr 2022 beschäftigt eine neue Betrugsmasche, der sogenannte „Enkeltrick 2.0“ die Polizei, mit welcher die perfiden Betrüger ihre Opfer täuschen. Die Täter nehmen per Messengerdienst oder SMS Kontakt mit ihren Opfern auf. Sie melden sich als Angehörige oder Bekannte und geben unter diversen Vorwänden vor, dass sie unter ihrer altbekannten Nummer nicht mehr erreichbar seien. Im weiteren Verlauf wird um die dringende Vornahme einer Zahlung gebeten. Die einzelnen Schadenssummen liegen hier im unteren vierstelligen Bereich, summieren sich aber über die Menge der erfolgreichen Fälle.

So stiegen auch die Fallzahlen im Jahr 2022 erneut an. Bei den häufigsten Maschen „Enkeltrick/Schockanruf“, „Vortäuschen von Gewinnen“ und „Falsche Amtsträger“ erbeuteten Betrüger über 2,8 Million Euro. Die höchste Einzelschadenssumme belief sich im auf 600.000 Euro, die Betrüger agierten hierbei mit der Betrugsmasche des „Schockanrufs“.

„Neben dem enormen finanziellen Schaden, welcher sich nicht selten auf deren gesamtes Erspartes erstreckt, macht das Schamgefühl den Opfern zu schaffen. Daher ist es uns weiterhin ein großes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger durch stetige Präventionsarbeit zu sensibilisieren. „Betrüger kommen mir nicht in die Tüte“ – so lautete beispielsweise eine Präventionskampagne im letzten Jahr, bei welchen Bäckertüten im Allgäu mit Präventionshinweisen bedruckt wurden. Auch in diesem Jahr sind weitere Kampagnen gegen Callcenterbetrug in Planung. Jeder einzelne Betrug, der dadurch verhindert wird, ist ein Erfolg“, betont Frau Dr. Strößner.

Straftaten mit Tatmittel Internet

Straftaten im Internet nehmen kontinuierlich zu. In diesem Deliktsbereich werden grundsätzlich all jene Delikte erfasst, zu deren Tatbestandsverwirklichung das Medium Internet und/oder IT-Geräte als Tatmittel verwendet werden.

Die Fallzahlen stiegen von 1.316 Taten im Jahr 2021 auf 1.822 Taten im Jahr 2022 und damit um 38,4 Prozent an. 72,7 Prozent betreffen die Verbreitung kinderpornografischer Schriften sowie Vermögens- und Fälschungsdelikte.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik ist eine Tatortstatistik. Insofern werden aktuell nur Taten abgebildet, die im Bereich des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verübt wurden. Gerade in diesem Deliktsbereich agieren aber viele Tatverdächtige im Ausland und werden deshalb von der Statistik nicht erfasst. Die Fallzahlen liegen deshalb deutlich höher.

In den vergangenen Jahren wurden in Bayern immer häufiger Unternehmen Opfer von Cyberpressungen. Die Täter verschlüsseln hierbei über Schadsoftware sensible Daten und fordern zur Entschlüsselung hohe Geldsummen von den Firmen.

Um auf diesen Trend zu reagieren, wurden im Jahr 2021 bayernweit sogenannte Quick-Reaction-Teams (QRT) bei den Kriminalpolizeiinspektionen eingerichtet. Die QRT gewährleisten eine 24/7-Einsatzbereitschaft zur taktischen Betreuung und Beratung von Unternehmen, die Opfer einer Cyberattacke wurden. Im Jahr 2022 gab es 21 Einsätze für die QRT.

Rauschgiftdelikte

Im Deliktsbereich der Rauschgiftkriminalität hat das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West den geringsten Anstieg zu verzeichnen, die Fallzahlen blieben nahezu auf dem Vorjahresniveau. So stiegen die Fallzahlen lediglich um 0,2 Prozent auf 3.256 Fälle. Mit einem Anteil von 28 Prozent sind Jugendliche und Heranwachsende überproportional häufig bei den Rauschgiftdelikten vertreten. Da es sich um ein reines Kontrolldelikt handelt, sind tatsächliche Veränderungen nur schwer zu definieren.

Im Verlauf des vergangenen Jahres wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West rund 470 kg Betäubungsmittel sichergestellt, darunter rund 171 kg Kokain und 282 kg Marihuana.

„Insbesondere die Grenzpolizeidienststellen leisten hier großartige Arbeit und stellen im Rahmen ihrer Fahndung immer wieder größere Mengen an Betäubungsmittel sicher. Alleine im letzten Jahr 142 Kilogramm, darunter acht Großaufgriffe mit insgesamt 136 Kilogramm Kokain“, so Herr Haber. „Das Betäubungsmittel ist meist in professionellen Schmugglerverstecken im Fahrzeug verbaut und nicht für den deutschen Markt bestimmt“, erklärt Herr Haber weiter.

Sprengung von Geldausgabeautomaten

Im letzten Jahr gewann das Phänomen der Sprengung von Geldausgabeautomaten immer mehr an Bedeutung. Kam es im Jahr 2021 noch zu zwei Geldautomatensprengungen, so stieg die Zahl im Jahr 2022 auf acht Fälle im Präsidialbereich an. Der Beuteschaden liegt im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Täter verwenden bei ihren Taten inzwischen vorwiegend Explosivsprengstoff. Nicht selten übersteigt bei den Taten der entstandene Sachschanden den Beuteschaden massiv. Außerdem befinden sich in den betroffenen Gebäuden oft Wohnungen, weshalb Geldautomatensprengungen auch eine große Gefahr für Anwohner bergen.

„Eine Trendumkehr ist nur mit einer flächendeckenden technischen Prävention möglich. Wir unterstützen daher die Banken mit einer individuellen Beratung durch unsere kriminalpolizeilichen Fachberater“, sagt Frau Dr. Strößner.

Die kriminalpolizeilichen Fachberater an den Standorten Kempten, Memmingen und Neu-Ulm machen eine individuelle Beratung möglich. Der im letzten Jahr eröffnete „Showroom“ der kriminalpolizeilichen Fachberatung in Memmingen hat außerdem für Vorführungszwecke als erster Standort in Bayern eine sogenannte Vernebelungsanlage, welche einen weiteren Mosaikstein der Präventionsmöglichkeiten für Geldausgabeautomaten darstellt.

„Ziel muss es sein, auch den Standort Deutschland für die meist aus dem Ausland kommenden Tätergruppierungen unattraktiv zu machen“, sagt die Polizeipräsidentin abschließend.

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Geschrieben von: Redaktion

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