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Aktuelles

75.000 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks in Bayern – auch Bosch in Immenstadt betroffen

today6. November 2026

Hintergrund
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Die Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie gehen weiter. In der ersten Woche seit Ende der Friedenspflicht haben sich nach Angaben der IG Metall insgesamt rund 75.000 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen beteiligt. Auch das Allgäu ist betroffen: Bei Bosch in Immenstadt haben am Freitag rund 350 Beschäftigte gestreikt. Weitere Schichten sollten im Laufe des Tages folgen.

3800 Warnstreikende in 37 Betrieben zum Auftakt in Bayern/ Foto: IG Metall

Allein am Freitag legten bayernweit bis zum Nachmittag rund 27.000 Beschäftigte in 105 Betrieben ihre Arbeit nieder. Besonders umfangreich waren die Aktionen im Raum Nürnberg, wo rund 10.000 Beschäftigte aus mehr als 30 Betrieben ihre Arbeitsplätze verließen. Auch in anderen Teilen Bayerns beteiligten sich zahlreiche Unternehmen und ihre Beschäftigten an den Warnstreiks.

Die IG Metall erhöht damit den Druck vor der dritten Tarifverhandlung mit dem Arbeitgeberverband vbm. Diese findet am kommenden Montag in München statt. Begleitet werden soll sie von weiteren Großwarnstreiks in mehreren bayerischen Städten. Die größte Kundgebung ist auf der AUDI-Piazza in Ingolstadt geplant. Dort rechnet die Gewerkschaft mit 15.000 bis 20.000 Teilnehmern.

Die Gewerkschaft fordert in der Tarifrunde finanzielle Sicherheit und eine Absicherung der Arbeitsplätze. IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Horst Ott erklärt, die Beschäftigten hätten in der ersten Streikwoche Stärke und Solidarität gezeigt. Bei den Verhandlungen am Montag werde sich zeigen, ob die Arbeitgeber bereit seien, gemeinsam mit der Gewerkschaft einen konstruktiven Lösungsweg zu finden.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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