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„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
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Am 14. Spieltag waren die Joker bei den Lindau Islanders zu Gast. Der ESVK musste dabei auf den erkrankten Eero Elo verzichten. Im Tor stand Nikita Quapp. Die Lindauer kamen mit viel Dampf aus der Kabine. Ihnen war anzumerken, dass sie die Kaufbeurer von Beginn an unter Druck setzen wollten. Das gelang ihnen in den ersten Minuten auch immer wieder. Der ESVK fand jedoch zunehmend besser ins Spiel und nutzte schließlich einen Fehler der Islanders im Spielaufbau zur Führung.

Max Renner eroberte die Scheibe, umspielte die Lindauer Abwehr und legte sie Sami Blomqvist perfekt auf. Der Topscorer musste nur noch einschieben. Kurz darauf legten die Joker den zweiten Treffer nach: Tomas Schwamberger lenkte die Scheibe zum 0:2 über Torhüter Daniel Filmonow hinweg ins Tor. In der Folge hatten die Joker weitere gute Chancen und hätten durchaus noch den einen oder anderen Treffer erzielen können. Auch zwei Unterzahlspiele verteidigten sie erfolgreich. Dabei ergaben sich sogar Konterchancen für Max Oswald und Tomas Schwamberger, die sie jedoch nicht nutzen konnten. So ging es mit einem Spielstand von 0:2 in die erste Pause.
Das zweite Drittel gehörte dann ganz den Lindauern. Die Joker hatten große Probleme mit dem schnellen Spiel der Islanders, die immer wieder zügig nach vorne spielten und offensiv häufig Eins-gegen-eins-Situationen suchten. In einem Powerplay kamen die Hausherren nach 28 Minuten zu ihrem ersten Treffer. Timo Gams wurde von hinter dem Tor freigespielt und hatte aus kurzer Distanz wenig Mühe, den Spielstand auf 1:2 zu verkürzen. Nur gut eine Minute später erzielten die Lindauer nach einem ihrer vielen überfallartigen Angriffe den Ausgleich. Noah Kane hatte im Slot freie Schussbahn und traf trocken zum 2:2. Wenig später fand ein zunächst harmlos wirkender, wohl abgefälschter Schuss von Sandro Mayr den Weg ins Kaufbeurer Tor – die Islanders führten mit 3:2. Der ESVK hatte im anschließenden eigenen Powerplay die Chance, schnell zu antworten. Das Überzahlspiel der Joker war jedoch zu behäbig. Nach den drei schnellen Gegentoren wirkten die Kaufbeurer zudem etwas geschockt und mussten einige Minuten mit sich selbst kämpfen. Eine Sekunde vor der Pausensirene gelang ihnen dann aber noch der Ausgleich: Max Oswald tankte sich vor das Tor von Daniel Filmonow, wurde beim Abschluss in die Ecke abgedrängt, brachte die Scheibe aber noch einmal vors Tor. Sami Blomqvist schob zum 3:3 ein.
Im letzten Drittel mussten die Kaufbeurer zunächst zwei Powerplays der Lindauer überstehen, was ihnen gelang. Die Partie war nun sehr temporeich, und beide Mannschaften zeigten, dass sie das Spiel gewinnen wollten. In der 47. Spielminute gingen die Joker durch Max Hops mit 3:4 in Führung. Aus kurzer Distanz drückte er die Scheibe nach Vorarbeti von William Eriksson über die Linie. Die Allgäuer hatten immer wieder gute Offensivaktionen und hätten die Partie mit einem weiteren Treffer entscheiden können. Doch auch die Lindauer blieben gefährlich. Bei einer Drei-gegen-zwei-Situation bewahrte Nikita Quapp seine Mannschaft mit einem starken Reflex vor dem Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende führte ein Fehler in der Kaufbeurer Defensive, direkt vor Nikita Quapp, dann doch zum 4:4. Torschütze war Andreas Farny. Die Partie ging in die Verlängerung. Dort hatten beide Mannschaften die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, doch beide Torhüter agierten stark. So musste das Penaltyschießen entscheiden. Andrew Yogan hielt den ESVK im Rennen, nachdem die Lindauer zuvor mit ihrem dritten Versuch in Führung gegangen waren. Anschließend vergaben beide Mannschaften je einen Versuch. Max Oswald traf schließlich mit zwei sehenswerten Versuchen, während Nikita Quapp auch den letzten Penalty der Lindauer parierte. Am Ende sicherten sich die Joker in einer engen, schnellen und spannenden Partie zwei Punkte. Am Sonntag empfangen die Joker in der energie schwaben arena zum letzten Spiel vor der Deutschland-Cup-Pause die Erding Gladiators.
(PM: ESVK)
Geschrieben von: se
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