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Die Eishockey-Sharks des ESC Kempten haben sich beim EHC Königsbrunn geschlagen geben müssen. Obwohl die Allgäuer in der Partie zweimal in Führung gingen, drehten die Gastgeber das Spiel und setzten sich am Ende durch. Entscheidend waren zwei Überzahltreffer der Königsbrunner. Vor lediglich 404 Zuschauern im Eisstadion zeigte sich einmal mehr, wie eng es in der Bayernliga in dieser Saison zugeht.

Die Mannschaft von Trainer Sven Curmann erwischte einen guten Start und konnte sich im Spielverlauf zweimal einen Vorsprung erarbeiten. Königsbrunn ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich zurück in die Begegnung. Anders als beim umkämpften Spiel am Freitagabend fehlten diesmal über weite Strecken die Spannung und die spielerische Klasse.
Zum entscheidenden Faktor wurde schließlich die Strafbank. Während die Sharks insgesamt zehn Minuten in Unterzahl spielen mussten, verbrachten die Gastgeber lediglich zwei Minuten auf der Strafbank. Königsbrunn nutzte seine Überzahlmöglichkeiten und erzielte zwei Treffer im Powerplay, die letztlich den Unterschied ausmachten.
Für die Kemptener wäre angesichts des Spielverlaufs durchaus mehr drin gewesen. Die Niederlage unterstreicht jedoch auch die Ausgeglichenheit der Bayernliga, in der häufig Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden. Für die Sharks gilt es nun, die Strafzeiten zu reduzieren und sich in den kommenden Spielen wieder für den eigenen Aufwand zu belohnen.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Eishockey esckempten Niederlage