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Politik

Handwerkskammer Schwaben fordert mehr Tempo beim Wohnungsbau

today16. Oktober 2026

Hintergrund
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Die Stimmung im Bauhauptgewerbe hat sich laut der Handwerkskammer für Schwaben verbessert. Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner fordert weitere Schritte, um den Wohnungs- und Hausbau anzukurbeln und dem Wohnraummangel entgegenzuwirken.

Die Konjunkturaussichten für Deutschland haben sich zuletzt aufgehellt. Auch im schwäbischen Bauhauptgewerbe zeigt sich eine positive Entwicklung: Laut dem aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer für Schwaben ist die Zufriedenheit der Unternehmen um zehn Prozentpunkte auf 77 Prozent gestiegen.

Für Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, ist das ein positives Signal. Gleichzeitig sieht er weiterhin großen Handlungsbedarf. Vor allem der Wohnungs- und Hausbau müsse wieder stärker in Schwung kommen. Der Mangel an Wohnraum sei eines der großen Probleme unserer Zeit und berge zusammen mit den gestiegenen Preisen erheblichen sozialen Sprengstoff.

Wagner fordert einfachere Bauverfahren

Damit wieder mehr gebaut wird, müsse die Politik aus Sicht Wagners an mehreren Stellschrauben drehen. Dazu zählt er weniger umfangreiche Bauvorschriften, einfachere Standards sowie die Digitalisierung und Vereinfachung von Bauanträgen. Außerdem fordert er eine konsequente Umsetzung des sogenannten Bauturbos, verlässliche Förderprogramme und günstige Kredite – insbesondere für Familien.

Nur mit einem Bündel solcher Maßnahmen könne der Wohnungsbau nachhaltig angekurbelt werden, so Wagner.

Kritik an Enteignungsplänen

Mit Blick auf die Debatte um bezahlbaren Wohnraum kritisiert Wagner Enteignungspläne, wie sie die Linke in Berlin verfolgt. Diese seien aus seiner Sicht keine Lösung für die bestehenden Probleme.

„Enteignungs-Fantasien, wie sie die Linke in Berlin hegt, helfen uns überhaupt nicht weiter“, sagt der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben.

Stattdessen müsse das Ziel sein, mehr Wohnraum zu schaffen und die Rahmenbedingungen für Bauherren und Unternehmen zu verbessern.

 

Foto: HWK-Schwaben

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Geschrieben von: pk

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