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Sport

50 Jahre KARATE VORARLBERG: Doppeljubiläum in Lauterach gefeiert

today13. Oktober 2026

Hintergrund
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KARATE VORARLBERG hat in Lauterach sein 50-jähriges Bestehen gefeiert, gemeinsam mit KARATE HOFSTEIG, das auf 40 Jahre Vereinsgeschichte zurückblickt. Neben Ehrungen und Erinnerungen an die Anfänge stand die Zukunft des Karatesports im Mittelpunkt. Mit Blick auf Basel 2030 sollen insbesondere die Nachwuchsförderung und die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen weiter gestärkt werden.

Symbolbild: Karate/ Foto: Pixabay

KARATE VORARLBERG hat gemeinsam mit KARATE HOFSTEIG im Vereinshaus Lauterach ein Doppeljubiläum gefeiert. Im Mittelpunkt standen 50 Jahre Verbandsgeschichte, vier Jahrzehnte Vereinsarbeit und der Blick auf die Zukunft des Karatesports. Unter dem Motto „Auf starkem Fundament. Mutig in die Zukunft.“ wurden sportliche Erfolge gewürdigt, prägende Persönlichkeiten geehrt und neue Ziele vorgestellt.

Ein Abend voller Erinnerungen, Wertschätzung und Zukunftsperspektiven: KARATE VORARLBERG blickt auf 50 Jahre Verbandsgeschichte zurück, KARATE HOFSTEIG feiert sein 40-jähriges Bestehen. Bei der gemeinsamen Jubiläumsfeier in Lauterach standen vor allem die Menschen im Mittelpunkt, die den Karatesport in Vorarlberg über Generationen hinweg aufgebaut und geprägt haben.

Nach der Begrüßung durch Verbandspräsidentin Bernadette Kleinfercher und KARATE-HOFSTEIG-Obfrau Andrea Forster übermittelten Sportlandesrätin Martina Rüscher und Olympiamedaillengewinnerin Bettina Plank ihre Glückwünsche per Videobotschaft. Moderator Bandi Köck führte durch das Programm, das Rückblicke, persönliche Geschichten und einen Ausblick auf die kommenden Jahre miteinander verband.

Von den ersten Trainings bis zu internationalen Erfolgen

Wie sich der Karatesport in Vorarlberg entwickelt hat, wurde in drei Gesprächsrunden deutlich. Willi Mathis, Helmut Seewald und Karlheinz Kobald erinnerten an die Anfänge. Bereits 1974 fanden unter dem Dach der Turnerschaft Rankweil die ersten Karatetrainings statt. Ein Jahr später wurde der Karateverein Rankweil gegründet. Willi Mathis gehörte zu den Gründungsmitgliedern.

Die Entwicklung bis in den heutigen Spitzensport beleuchteten die Sportlerin Hanna Devigili, Vizepräsidentin Julia Gantner und der ehemalige Weltmeister Daniel Devigili. Dabei ging es um das Zusammenspiel zwischen den Vereinen, dem Verband und professionellen Leistungssportstrukturen. Internationale Erfolge seien nicht allein eine Frage des Talents. Dahinter stünden ebenso engagierte Trainerteams, funktionierende Vereine und ein unterstützendes Umfeld.

Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung verdienter Trainerinnen und Trainer sowie erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler. Sie stehen stellvertretend für den persönlichen Einsatz, das ehrenamtliche Engagement und die Leidenschaft, die den Karatesport in Vorarlberg über Jahrzehnte hinweg geprägt haben.

Basel 2030 als Perspektive für die nächste Generation

Neben der Vergangenheit und Gegenwart ging es auch um die Zukunft. Sportdirektor Gerhard Grafoner stellte mit Basel 2030 eine langfristige Entwicklungsperspektive vor. Gemeinsam mit den Nachwuchssportlerinnen Noemi Sopic und Ida Schwendinger sprach er über die Chancen und Ziele junger Talente.

Dabei soll es nicht nur darum gehen, welche Athletinnen und Athleten künftig auf internationalen Bühnen stehen. Ebenso wichtig sind die Voraussetzungen, die dafür geschaffen werden. Geplant sind eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedsvereine, die Weiterentwicklung der Trainerinnen und Trainer sowie nachhaltige Strukturen für die Nachwuchs- und Leistungssportförderung.

„Basel 2030 ist für uns keine Ziellinie, sondern ein Wegweiser. Entscheidend ist nicht nur, welche Sportlerinnen und Sportler 2030 auf einer internationalen Bühne stehen, sondern vor allem, was wir bis dahin gemeinsam aufgebaut haben und was danach bleibt“, erklärte Grafoner.

„Ohne starke Vereine gibt es keinen starken Verband“

Die zentrale Botschaft des Abends war zugleich ein Bekenntnis zur gemeinsamen Zukunft: Ohne starke Vereine gibt es keinen starken Verband. Die Entwicklung von KARATE VORARLBERG sei das Ergebnis vieler Generationen, die mit Engagement, Leidenschaft und Zusammenhalt ein tragfähiges Fundament geschaffen hätten.

„Vor 50 Jahren haben Menschen etwas begonnen, von dem wir heute profitieren. Unsere Verantwortung ist es, heute etwas aufzubauen, von dem die nächsten Generationen profitieren können“, betonte Sportdirektor Grafoner.

Damit wurde deutlich, dass das Doppeljubiläum nicht nur Anlass für einen Rückblick war. Vielmehr soll das Erreichte als Grundlage dienen, um den Karatesport in Vorarlberg langfristig weiterzuentwickeln und jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen.

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Ensemble IPPON mit David Nussbaumer, Gabriel Fischnaller und Matteo Weinhandl. Persönliche Begegnungen und gemeinsame Erinnerungen rundeten den Jubiläumsabend ab.

Das Leitmotiv der Feier brachte den Anspruch für die kommenden Jahre auf den Punkt: KARATE VORARLBERG – Auf starkem Fundament. Mutig in die Zukunft.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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