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Aktuelles

Bahnverkehr zwischen Buchloe und München zählt zu den Schlusslichtern in Bayern

today12. Oktober 2026

Hintergrund
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Der Regionalzugverkehr zwischen Buchloe und München schneidet im bayerischen Qualitätsranking schlecht ab. Das Netz erreicht nur 85,4 von 100 Punkten – vor allem wegen Verspätungen und fehlender Sitzplatzkapazitäten. Bayernweit hat sich die Betriebsqualität dagegen leicht verbessert: Der Durchschnitt stieg 2025 auf 93,7 Punkte.

Schienen (Symbolfoto Bahn) / Foto: pixabay.com

Der Regionalzugverkehr im Netz „Vorortverkehr München-Buchloe“ ist laut der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) nicht zuverlässig genug. Im neuen Ranking zur Betriebsqualität erreicht das von DB Regio betriebene Netz für das Jahr 2025 nur 85,4 von 100 möglichen Punkten. Damit belegt es einen der letzten Plätze unter den 28 untersuchten Regionalverkehrsnetzen in Bayern.

Vor allem zwei Faktoren wirken sich negativ auf das Ergebnis aus: Die Züge waren häufig mit weniger Sitzplätzen als geplant unterwegs. Außerdem fiel die Pünktlichkeit unterdurchschnittlich aus. Die BEG bewertet die Betriebsqualität in diesem Netz deshalb als nicht akzeptabel.

Bayernweit zeigt sich dagegen eine leichte Verbesserung. Im Durchschnitt erreichten die untersuchten Regionalverkehrsnetze 93,7 Punkte – im Jahr 2024 waren es noch 92,2. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass im Verhältnis zum geplanten Zugangebot weniger Züge kurzfristig ausgefallen sind.

Den Spitzenplatz sicherte sich das Netz „Franken-Südthüringen“ mit 97,1 Punkten. Am unteren Ende des Rankings liegt neben dem Netz München-Buchloe auch der „München Nürnberg-Express/Ringzug West“ mit 87,8 Punkten. Auch dort bemängelt die BEG vor allem die Sitzplatzkapazität und die Pünktlichkeit.

Bei den separat bewerteten S-Bahnen liegt Nürnberg mit 97,8 Punkten vor München mit 94,2 Punkten. In die Bewertung der Betriebsqualität fließen neben kurzfristigen Zugausfällen auch Pünktlichkeit, Sitzplatzkapazität und Anschlussquote ein. Die vollständigen Ergebnisse hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft online veröffentlicht.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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