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Ein volles Eishockey-Wochenende steht den Allgäuer Mannschaften bevor. Der ECDC Memmingen bekommt es in der DEL2 mit den Kassel Huskies und dem EV Landshut zu tun, der ESV Kaufbeuren muss innerhalb von fünf Tagen gleich dreimal ran. Auch der EV Füssen, die EV Lindau Islanders und der ESC Kempten Sharks stehen vor anspruchsvollen Aufgaben. Dabei geht es für einige Teams darum, den erfolgreichen Saisonstart fortzusetzen, für andere um wichtige Punkte und den ersten Heimsieg.

Der ECDC Memmingen reist am Freitag zu den Kassel Huskies. Spielbeginn in Nordhessen ist um 19.30 Uhr. Die Huskies gehören zu den Topfavoriten der DEL2 und stehen mit 13 Punkten aus sechs Spielen direkt vor den Indians. Memmingen hat nach einem 6:0 gegen die Lausitzer Füchse und einer knappen 5:6-Niederlage nach Verlängerung im Derby gegen Ravensburg zwölf Punkte auf dem Konto.
Am Sonntag wartet das nächste Highlight: Um 18.30 Uhr gastiert der EV Landshut in der KUTTER-Arena. Die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp hat bislang zehn Punkte gesammelt und verfügt unter anderem mit Tor Immo, Trevor Gooch und Marc-Olivier Roy über viel Offensivqualität. Die Indians hoffen außerdem auf die Rückkehr von Center Matteo Gennaro, dessen Einsatz nach einer Verletzung noch offen ist. Da die Partie als Sicherheitsspiel eingestuft wurde, ist eine strikte Fantrennung vorgesehen.
Für den ESV Kaufbeuren wird es ein besonders intensives Wochenende. Am Freitag treten die Joker um 20 Uhr bei den Höchstadt Alligators an. Am Sonntag folgt um 18 Uhr das Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels, ehe am Dienstag um 19.30 Uhr die Auswärtspartie bei den Selber Wölfen ansteht.
Nach Einschätzung von Verteidiger Fabian Ribnitzky sind am Wochenende zwei Siege das Ziel. Entscheidend sei, Konter zu vermeiden, als Mannschaft clever zu agieren und sich nicht vom Gegner aus dem Konzept bringen zu lassen. Personell muss Kaufbeuren voraussichtlich auf Tom Schwarz verzichten, der sich eine Oberkörperverletzung zugezogen hat. Förderlizenzspieler Liron Pellizzari steht dem ESVK vorerst ebenfalls nicht zur Verfügung.
Der EV Füssen ist am Freitag um 19.30 Uhr bei den Stuttgart Rebels gefordert. Die Gastgeber stehen nach sechs Spielen bei sechs Punkten und damit zwei Zähler hinter den Füssenern. Zuletzt gewann Stuttgart mit 3:2 nach Verlängerung gegen die EV Lindau Islanders. Bereits in der Vorbereitung trafen beide Teams aufeinander, damals hatten die Rebels die Nase vorn.
Am Sonntag kehrt der EVF an den Kobelhang zurück. Um 18 Uhr sind die Heilbronner Falken zu Gast, die mit zehn Punkten aus sechs Partien gut in die Saison gestartet sind. Siege gegen Kaufbeuren, Riessersee und Höchstadt unterstreichen die Qualität des Teams. Nach der knappen 1:2-Niederlage in Bad Tölz wollen die Füssener wieder punkten und vor heimischem Publikum eine Reaktion zeigen.
Für die EV Lindau Islanders beginnt das Wochenende am Freitag um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Passau Black Hawks in der BPM-Arena. Nach drei Heimspielen ohne Sieg wollen die Lindauer endlich vor eigenem Publikum jubeln. Personell gibt es gute Nachrichten: Verteidiger Robert Peleikis kehrt zurück, auch Robin Wucher ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.
Passau hat nach einer turbulenten Sommerpause einen deutlichen Umbruch im Angriff hinter sich. Unter anderem sollen die Neuzugänge Alex Blais und Klavs Planics für offensive Akzente sorgen. Für Lindau wird es darauf ankommen, die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben.
Am Sonntag geht es für die Islanders zum EC Peiting. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Die Oberbayern sind gut in die Saison gestartet und konnten bereits gegen die Stuttgart Rebels, Selb und Passau gewinnen. Auf Lindau wartet damit die nächste schwere Aufgabe, bei der eine geschlossene Mannschaftsleistung gefragt sein wird.
Auch die Sharks stehen vor einem anspruchsvollen Wochenende. Am Freitag um 20 Uhr empfängt der ESC Kempten den EHC Klostersee in der heimischen Dewart Arena. Am Sonntag um 17.30 Uhr folgt das Auswärtsspiel beim TSV Peißenberg.
Nach dem Auftritt in Amberg sieht Trainer Sven Curmann vor allem in der Defensive Verbesserungsbedarf. Zu viele Scheibenverluste, fehlende Ordnung und zu große Abstände zum Gegner hatten ihm zuletzt nicht gefallen. Während die Offensive ihr Potenzial bereits gezeigt hat, soll die Mannschaft nun auch defensiv stabiler auftreten.
Mit dem EHC Klostersee, der zuletzt einen 5:1-Erfolg gegen Miesbach feierte, und dem TSV Peißenberg, der Ulm/Neu-Ulm mit 5:4 besiegte, warten zwei formstarke Gegner. Angreifer Pascal Dopatka kehrt nach seiner Sperre zurück. Curmann muss am Freitag noch von der Tribüne aus zuschauen, bevor er am Sonntag wieder seinen Platz hinter der Bande einnehmen darf.
Geschrieben von: Leon Dauter
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