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Der Landkreis Unterallgäu verteilt rund 247.000 Euro für Denkmalpflege, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Jeweils rund 85.000 Euro gehen an Denkmalpflege und Jugendarbeit, knapp 77.000 Euro an die Erwachsenenbildung. Außerdem wurde beschlossen, die bisherige Bildungsregion aufzulösen und die Vereinbarung zum Südschwäbischen Vorgeschichtsmuseum zu beenden.

Der Landkreis Unterallgäu unterstützt auch in diesem Jahr Denkmalpflege, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung mit insgesamt rund 247.000 Euro. Der Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Unterallgäuer Kreistags hat die Fördermittel in seiner jüngsten Sitzung vergeben.
Für die Denkmalpflege stehen 85.000 Euro zur Verfügung. Davon profitieren 20 Bauvorhaben von Kirchenstiftungen, Kommunen und Privatpersonen. Entscheidend für die Verteilung waren unter anderem der denkmalpflegerische Mehraufwand und die finanzielle Bedürftigkeit der Antragsteller.
Auch die Jugendarbeit wird mit 85.060 Euro unterstützt. Das Geld geht unter anderem an Sportvereine, Musikkapellen, Schützen, Feuerwehren, den Sängerkreis sowie kirchliche Jugendarbeit. Der Bayerische Landessportverband im Kreis Unterallgäu-Memmingen erhält 40.000 Euro, die lokalen Bezirke des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds insgesamt 28.000 Euro.
Für die Erwachsenenbildung sind weitere 76.740 Euro vorgesehen. Die Volkshochschulen im Unterallgäu erhalten davon 60.000 Euro als Festbetrag sowie 11.000 Euro für Integrationskurse. Weitere Zuschüsse gehen unter anderem an die katholische und evangelische Erwachsenenbildung.
Landrat Alex Eder betonte, dass der Landkreis trotz der angespannten finanziellen Lage an den Förderungen festhalten wolle. Man wolle bei den jährlichen Zuschüssen möglichst verlässlich bleiben.
Darüber hinaus hat der Ausschuss beschlossen, eine Vereinbarung zum Südschwäbischen Vorgeschichtsmuseum im Mindelheimer Kolleggebäude aufzulösen. Das Museum kann in seiner bisherigen Form nicht weitergeführt werden. Die Ausstellung ist wegen Sanierungsarbeiten abgebaut und eingelagert. Wie es mit dem Museum weitergeht, ist noch offen.
Auch die Bildungsregion Unterallgäu wird in ihrer bisherigen Form beendet. Laut dem Landkreis sind die 2016 gesetzten Ziele inzwischen erreicht und die geschaffenen Strukturen weitgehend selbstständig. Bestehende Angebote, etwa Schulungen für Vereine oder Projekte des Kreisjugendrings zum Übergang von der Schule ins Berufsleben, sollen jedoch weitergeführt werden.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Denkmalpflege Förderung Jugendarbeit Unterallgäu