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Aktuelles

St 2008 bei Lengenwang: Vollsperrung ab 10. Oktober

today8. Oktober 2026

Hintergrund
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Die Staatsstraße 2008 zwischen Lengenwang und Sigratsbold wird ab Samstag, 10. Oktober, voraussichtlich bis 16. November komplett gesperrt. Grund ist der Einbau einer rund 2.100 Tonnen schweren Unterführung unter Straße und Bahnlinie. Auch die Bahnstrecke zwischen Marktoberdorf und Füssen wird bis 18. Oktober gesperrt, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

Symbolbild: Straßenbauarbeiten/ Foto: Pixabay

Der Ausbau der Staatsstraße 2008 zwischen Lengenwang und Balteratsried geht in die entscheidende Phase. Im Zuge der Arbeiten wird auch der gefährliche Bahnübergang des vorderen Hüttenbichelweges bei Sigratsbold beseitigt. Dafür muss die St 2008 ab Samstag, 10. Oktober, vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 16. November.

Auch die Bahnstrecke zwischen Marktoberdorf und Füssen wird zeitweise gesperrt. Hier gilt die Sperre von Samstag, 10. Oktober, ab 11 Uhr bis Sonntag, 18. Oktober, um 5 Uhr. Für die Züge wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Hintergrund der Sperrungen ist ein besonderes Bauverfahren: Das neue Unterführungsbauwerk für den vorderen Hüttenbichelweg wurde in den vergangenen Monaten direkt neben der Bahnlinie errichtet. Nun wird das rund 2.100 Tonnen schwere Betonbauwerk hydraulisch auf einer Strecke von etwa 36 Metern an seinen endgültigen Platz geschoben. Dieser sogenannte Brückeneinschub soll im Idealfall rund sieben Stunden dauern.

Während der rund 174-stündigen Sperrpause der Bahn müssen mehr als 30 Arbeitsschritte koordiniert werden. Die Arbeiten laufen rund um die Uhr. Anschließend werden unter anderem Gleise und Technik wiederhergestellt sowie der Straßenkörper neu aufgebaut und asphaltiert.

Für den Straßenverkehr ist eine Umleitung ausgeschildert. Sie führt von Marktoberdorf über die B16 nach Roßhaupten, weiter über die Kreisstraße OAL 1 nach Seeg und zurück auf die St 2008 – beziehungsweise in umgekehrter Richtung.

Die Verkehrsteilnehmer und Anlieger müssen sich während der Bauarbeiten auf Behinderungen einstellen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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