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Die Behandlung von Brustkrebs wird zunehmend individueller. Darauf weist das Brustkrebszentrum Kaufbeuren anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober hin. Eine in diesem Jahr aktualisierte Leitlinie eröffnet Patientinnen dabei weitere Therapieoptionen.

Dr. Bodil Ipsen, Leiterin des Brustkrebszentrums Kaufbeuren, betont, dass bei der Behandlung inzwischen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Dazu zählen unter anderem die Eigenschaften des Tumors, seine Ausdehnung, das Ansprechen auf die Therapie und die persönlichen Wünsche der Patientin. Ziel sei es, sowohl die Überlebenschancen als auch die Lebensqualität zu verbessern.
Eine wichtige Veränderung betrifft die Behandlung der Achselhöhle. Nach Angaben des Brustkrebszentrums werden dort inzwischen deutlich weniger und weniger umfangreiche Operationen durchgeführt als noch vor einigen Jahren. Dadurch könne das Risiko für Lymphödeme und Einschränkungen der Armbeweglichkeit reduziert werden.
Auch neue Medikamente, die gezielt bei bestimmten Tumorarten eingesetzt werden können, kommen laut Brustkrebszentrum zunehmend zum Einsatz. Viele der in der neuen Leitlinie festgehaltenen Entwicklungen würden am Klinikum Kaufbeuren bereits umgesetzt.
Die neue Leitlinie bestätige damit den Ansatz des Brustkrebszentrums, Behandlungen möglichst individuell auf die Patientinnen abzustimmen und dabei neben der Heilung auch den Erhalt der Lebensqualität in den Mittelpunkt zu stellen.
Geschrieben von: Leon Dauter
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