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Im Oberallgäu ist nach wochenlanger Suche ein rund 50 Zentimeter großes Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt und entfernt worden. Die Imkervereine aus Wertach und Oy-Mittelberg hatten die Tiere mithilfe von Locktöpfen verfolgt und das Suchgebiet eingegrenzt. Das Nest wurde eingefroren und soll zur Untersuchung an ein Bieneninstitut geschickt werden.

Nach wochenlanger Suche ist im Oberallgäu ein Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt worden. Die Imkervereine aus Wertach und Oy-Mittelberg haben gemeinsam mit einem Landwirt aus Oy-Mittelberg-Schwanden ein rund 50 Zentimeter großes Nest aufgespürt und entfernen lassen.
Anfang September waren bei einem Mitglied des Imkervereins Wertach in Oberelleg erstmals Asiatische Hornissen gesichtet worden. Daraufhin stellten die Imker sogenannte Locktöpfe auf. Die Tiere wurden damit angelockt und ihre Flugbewegungen anschließend beobachtet. Die Locktöpfe wurden regelmäßig kontrolliert und Schritt für Schritt in Flugrichtung der Hornissen versetzt.
Etwa zwei Wochen später häuften sich die Sichtungen auch im Gebiet des Imkervereins Oy-Mittelberg. Die beiden Vereine bündelten daraufhin ihre Kräfte und grenzten das Suchgebiet immer weiter ein. Schließlich entdeckten der regionale Hornissen-Beauftragte Michael Schäfer und ein Landwirt das Nest in einer Scheune in Oy-Mittelberg-Schwanden.
Das etwa 50 Zentimeter große Nest wurde anschließend aufwendig entfernt. Nach der Entfernung wurde es eingefroren. In den kommenden Tagen soll es zur Untersuchung an ein Bieneninstitut im Landkreis Würzburg geschickt werden.
Die Asiatische Hornisse gilt als invasive Art und stellt insbesondere für Honigbienen eine Gefahr dar. Sie kann aber auch andere heimische Insekten erbeuten und damit das ökologische Gleichgewicht beeinträchtigen.
Andreas Vogler, Vorstand des Imkervereins Oy-Mittelberg, betont, dass sich die enge Zusammenarbeit der beiden Vereine ausgezahlt habe. Auch Tobi Bestle, Vorstand des Imkervereins Wertach, bezeichnet den Fund und die Entfernung des Nestes als wichtigen Erfolg nach vielen Stunden ehrenamtlicher Suche.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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