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Ein 54-jähriger Autofahrer hat am Samstagnachmittag an der A96-Anschlussstelle Memmingen-Ost einen Verkehrsunfall verursacht. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei einen Alkoholwert von mehr als 1,1 Promille fest. Zudem hatte der Mann keine Fahrerlaubnis.

Am Samstagnachmittag, kurz nach 17 Uhr, befuhr ein 54-Jähriger mit seinem SUV Land Rover Discovery die A96 in Richtung Lindau. Er wollte an der Anschlussstelle Memmingen-Ost abfahren, kam jedoch aufgrund seiner überhöhten Geschwindigkeit bereits am Anfang des Kurvenbereiches nach links von der Fahrbahn ab. Dabei überfuhr er eine Warntafel und schlug die Fußhalterung des Verkehrsschildes „Ausfahrt“ ab. Im weiteren Verlauf durchquerte das Fahrzeug den kompletten Grünstreifen, sowie die gegenüberliegende Auffahrtspur und prallte in die dortige Schutzplanke, wo der SUV schlussendlich auch zum Stillstand kam. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem barfüßigen Fahrzeugführer ein deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Eine Überprüfung ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Außerdem lag gegen diese Person ein rechtskräftiger Entzug der Fahrerlaubnis vor. Aufgrund von entsprechenden Äußerungen vor Ort musste der Fahrer letztendlich noch in die psychiatrische Abteilung des Klinikums Memmingen eingewiesen werden.
Der nicht mehr fahrtaugliche Land Rover musste durch ein Fachunternehmen geborgen und abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird von seitens der Polizei auf ca. 12.500 Euro geschätzt. Gegen den Fahrzeugführer wurde nun ein Verfahren wegen mehrerer Verkehrsstraftaten eingeleitet. Im weiteren Laufe wurden noch Anhaltspunkte bekannt, dass der 54-Jährige vor dem Unfall durch seine Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer bedrängt und genötigt habe. Zeugen oder Geschädigte in dieser Sache sollen sich bitte bei der Autobahnpolizei Memmingen unter 08331-100-0 melden.
(APS Memmingen)
Geschrieben von: Stefanie Eller
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