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Sport

ESVK verliert gegen Erding mit 2:4

today26. September 2026

Hintergrund
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Der ESV Kaufbeuren empfing zum dritten Spieltag der laufenden DEB-Oberliga-Saison die Erding Gladiators. Im Vergleich zum vergangenen Sonntag bei den Heilbronner Falken rückte Yannik Burghart in den rot-gelben Kader. Sami Blomqvist musste wiederum wegen einer Trainingsverletzung aussetzen. Im Tor startete Rihards Babulis. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.187 Zuschauern gegen konsequente und taktisch gut agierende Erding Gladiators mit 2:4 geschlagen geben. Die Joker zeigten dabei eine eher enttäuschende Leistung und fanden nie so richtig in die Partie.

Eishockey (Symbolfoto) / Foto: Pixabay.com

Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen die Erding Gladiators. Louis Stromberg musste wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Ihm folgte 45 Sekunden später Maximilian Renner, ebenfalls wegen Beinstellens. Als die Joker dann in Unterzahl gerieten, hatten die Gladiators etwas Glück. Pascal Steck spielte von hinter der blauen Linie Richtung Tor. Auf dem Weg zum Tor wurde der Puck von einem Kaufbeurer Verteidiger abgefälscht und landete ideal für den Tip-In auf der Kelle von Olivier Pouliot, der damit das 0:1 perfekt machte. Die Joker schienen überrascht, fast überrumpelt vom Tempo und der Zweikampfstärke der Gäste. Die Gladiators gingen bissig in die Zweikämpfe, was den ESVK zu vielen Fehlern verleitete. In Minute 10 musste erneut Louis Stromberg auf der Strafbank Platz nehmen, nun wegen hohen Stocks. Die Joker versuchten viel, es gelang aber wenig bis gar nichts. In Minute 15 wagte Leon Sivic einen temporeichen Vorstoß, der gerade noch so von Simon Stowasser wegverteidigt wurde. Die Erdinger erhielten erneut eine Strafzeit in Person von Roman Zap wegen hohen Stocks, aber auch dieser Vorteil brachte den Jokern nichts ein. Dann ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel startete ebenfalls mit einer Strafzeit für die Erdinger. René Röthke musste wegen Hakens vom Eis. Die Joker machten sich dann das Leben selbst schwer, indem sie eine kleine Bankstrafe wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern erhielten. In der folgenden Unterzahl wechselten die Rot-Gelben dann denkbar ungünstig und ließen Michal Spacek alleine in ihrer Zone, der sich das Eck zum 0:2 locker aussuchen durfte. Die Joker setzten sich anschließend in der Erdinger Zone fest, kamen aber nicht zum Erfolg. Dies wurde zusätzlich durch einen Bandencheck Julian Eichingers unterbrochen, dessen Zwei-Minuten-Strafe den Gästen keinen Vorteil brachte. Mitte des Drittels wurde es hitzig. Markus Eberhardt fuhr einen sehr harten Check gegen Max Oswald, welcher nach Videobeweis als Kniecheck identifiziert und mit einer Fünf-plus-Spieldauer-Disziplinarstrafe geahndet wurde. Weiterhin überfahren vom Tempo der Erdinger, ließen sich die Joker in Überzahl auskontern. Sie spielten sich selbst an der Bande in der Gästezone fest, Roman Zap zog das Tempo an und überwand Rihards Babulis alleine vor dem Tor zum 0:3 per flachem Schlenzer. Immer noch in Überzahl sollte es dann endlich so weit sein. Max Renner passte links zu William Eriksson, dieser quer durch den Slot zu Jere Laaksonen, dessen Direktabnahme an David Zabolotny im Tor abprallte und zum 1:3 über die Linie rollte. Zum Ende des Drittels gab es noch einmal eine Strafzeit gegen die Gäste in Person von Paul Pfenninger wegen hohen Stocks. Dann ging es mit ca. einer Minute Rest-Überzahl in die zweite Pause.

Die Joker kamen mit Tempo aus der Kabine. Gleich in der ersten Aktion gab es ein Getümmel im Slot der Gäste. David Zabolotny schaffte es aber, den Kasten sauber zu halten. Kaufbeuren spielte nun deutlich zwingender nach vorne, aber weiterhin nicht erfolgreich. Dies änderte sich in der 47. Minute, als Max Renner seinen Stürmer William Eriksson nach vorne schickte. Dieser tanzte die Verteidiger aus und passte quer zu Max Hops, welcher nur noch zum 2:3 ins leere Tor einschieben musste. Erding konnte nur noch punktuell kontern, aber wenn, dann gefährlich. So auch, als Olivier Pouliot alleine nach vorne durchlief. Rihards Babulis konnte den Alleingang aber glänzend parieren. In der Schlussphase stach der Torwart der Gäste, David Zabolotny, heraus. Er zeigte seine Klasse sowohl gegen William Eriksson, welcher es noch einmal von der rechten Seite versuchte, als auch gegen den Nachschuss. In den letzten zwei Minuten nahm Sebastian Buchwieser die Auszeit und zog Rihards Babulis. Im Sechs-gegen-Fünf hatte erneut William Eriksson eine Doppelchance. Der Goalie der Gäste war aber nicht mehr zu überwinden. Stattdessen erzielte Louis Stromberg aus der eigenen Zone noch den Empty-Net-Treffer zum Endstand von 2:4.

(PM: ESVK/Lahr)

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Geschrieben von: Redaktion

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