Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Die Tarifkommission der IG Metall Bayern hat die Forderungen für die Tarifrunde 2026 in der Metall- und Elektroindustrie beschlossen. Gefordert werden unter anderem fünf Prozent mehr Entgelt sowie 110 Euro mehr für Auszubildende. Außerdem will die Gewerkschaft über eine faire Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg und sichere Perspektiven für die Beschäftigten verhandeln.

Die IG Metall Allgäu begrüßt den Forderungsbeschluss. Nach Ansicht der Gewerkschaft haben die Beschäftigten in den vergangenen Jahren mit ihrer Leistung dazu beigetragen, dass Unternehmen auch schwierige wirtschaftliche Phasen bewältigen konnten. Gleichzeitig würden steigende Lebenshaltungskosten viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterhin belasten.
Neben den Entgeltforderungen soll es in der Tarifrunde auch um Zukunftsinvestitionen, Beschäftigungssicherung und die Sicherung von Standorten gehen. Hintergrund sind laut IG Metall der anhaltende Druck auf industrielle Arbeitsplätze, Standortverlagerungen und Stellenabbau.
Zusätzlich strebt die IG Metall Bayern eine tarifliche Gewinnbeteiligung in wirtschaftlich erfolgreichen Betrieben sowie eine soziale Komponente für niedrigere Entgeltgruppen an. Damit sollen unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen in den Unternehmen und die Belastungen von Beschäftigten mit geringeren Einkommen berücksichtigt werden.
Die erste Tarifverhandlung in Bayern ist für den 8. Oktober angesetzt. Ende Oktober läuft der aktuelle Entgelttarifvertrag aus. Die IG Metall Allgäu will ihre Mitglieder und Beschäftigten in den kommenden Wochen über die weiteren Schritte informieren.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Förderungen igmetall tarif