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Zwei pakistanische Staatsbürger sind nach einem mutmaßlichen Versuch, unerlaubt nach Deutschland einzureisen, in Zurückweisungshaft gebracht worden. Die Bundespolizei hatte die beiden Männer am Freitag auf der A7 bei Füssen kontrolliert.

Die beiden 24 und 28 Jahre alten Männer waren als Mitfahrer in einem Fahrzeug mit hessischer Zulassung unterwegs. Am Steuer saß ein 28-jähriger Afghane, der einen Reisepass und eine deutsche Aufenthaltserlaubnis vorlegte. Die Bundespolizei stellte jedoch fest, dass der Mann derzeit nicht mit einem Wohnsitz in Deutschland gemeldet ist.
Die beiden pakistanischen Staatsangehörigen konnten keine Ausweisdokumente vorzeigen. Ihre Identitäten wurden mithilfe von Fingerabdrücken festgestellt. Nach Angaben der Bundespolizei waren beide bereits im September 2023 nach Deutschland eingereist. Nachdem ihre Asylanträge abgelehnt worden waren, war ihnen die Abschiebung angedroht worden. Im Laufe dieses Jahres waren sie demnach für die deutschen Behörden nicht mehr auffindbar.
Die Bundespolizei geht davon aus, dass die beiden Männer mithilfe des Afghanen über den Grenztunnel Füssen nach Deutschland gelangen wollten. Gegen den Fahrer wird deshalb wegen des Verdachts des versuchten Einschleusens von Ausländern ermittelt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die beiden Pakistaner wurden wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt und dem Amtsgericht Kempten vorgeführt. Am Samstagmittag wurden sie in die Abschiebehafteinrichtung Hof gebracht.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Grenztunnel Haft Polizei