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Nach dem Brand eines leerstehenden Wohngebäudes in Weißenhorn Anfang Juli hat die Kriminalpolizei einen 16-jährigen Tatverdächtigen ermittelt. Gegen den Jugendlichen und eine weitere Person wurden Ende vergangener Woche Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Dabei konnten relevante Beweismittel sichergestellt werden.

Das Gebäude an der Ulmer Straße war am 5. Juli gegen 16:20 Uhr in Vollbrand geraten. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Weißenhorn und Illertissen waren vor Ort und konnten die Flammen löschen. Verletzt wurde niemand, der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Da sich in dem leerstehenden Gebäude in der Vergangenheit immer wieder unberechtigt Personen aufgehalten hatten, gingen die Ermittler früh von einer möglichen Brandstiftung aus. Die Kriminalpolizei führte daraufhin unter anderem eine Tatortabsuche und Befragungen im Umfeld durch. Dadurch konnte der 16-Jährige als Tatverdächtiger ermittelt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen erließ der zuständige Ermittlungsrichter daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse gegen den deutschen Jugendlichen und eine weitere Person. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel gesichert, die nun ausgewertet werden.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat dauern weiterhin an. Zuständig ist das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Brand Polizei Tatverdächtiger