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Aktuelles

Lauben-Prozess nähert sich dem Ende – weiterer Zeuge nicht zugelassen

today8. September 2026

Hintergrund
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Der Prozess um die getötete Mutter aus Lauben im Unterallgäu geht nach einer vierwöchigen Sommerpause in die entscheidende Phase. Vor dem Landgericht Memmingen zeichnet sich inzwischen ein Ende der Beweisaufnahme ab.

Justizia (Symbolfoto Gericht) / Foto: pixabay

Der 39-jährige Ehemann der Getöteten hatte die Tötung gegenüber der Polizei gestanden. Im Mittelpunkt des Prozesses steht unter anderem die Frage, ob die Tat als Mord zu bewerten ist.

Zum Auftakt nach der Sommerpause wurde die Aussage eines Vertrauten der Getöteten aus München verlesen. Der Mann ist inzwischen verstorben und konnte deshalb nicht selbst vor Gericht aussagen. Nach Informationen der Allgäuer Zeitung brachte die Aussage keine wesentlichen neuen Erkenntnisse. Die darin geschilderten Wahrnehmungen zur Beziehung des Ehepaares waren bereits in früheren Verhandlungstagen thematisiert worden.

Das Gericht entschied zudem, dass eine mögliche Körperverletzung des achtjährigen Sohnes durch seinen Vater nicht als eigener Tatvorwurf verhandelt wird. Sie könnte allerdings bei der späteren Festlegung des Strafmaßes berücksichtigt werden.

Für eine mögliche Verzögerung sorgte anschließend ein Antrag der Nebenklage. Der ältere Sohn des Angeklagten aus erster Ehe sollte über frühere Erfahrungen mit häuslicher Gewalt aussagen. Seine Aussage sollte aus Gründen des Schutzes per Video in den Gerichtssaal übertragen werden.

Der vorsitzende Richter Bernhard Lang lehnte den Antrag jedoch ab. Damit soll die Beweisaufnahme wie geplant am Mittwoch, 9. September, geschlossen werden. Danach werden die Plädoyers erwartet. Mit ihnen geht der seit Ende April laufende Prozess am Memminger Landgericht in seine entscheidende Phase.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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