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Ein Blitzeinschlag hat offenbar einen Bergwaldbrand im Bereich des Säulings im Allgäu bei Schwangau ausgelöst. Wegen des steilen Geländes waren zahlreiche Einsatzkräfte sowie zwei Polizeihubschrauber an den Löscharbeiten beteiligt.

Am Samstagvormittag war zunächst die Feuerwehr Pinswang über einen Bergwaldbrand im Bereich des Säulings informiert worden. Bei der anschließenden Erkundung stellte sich heraus, dass sich der Brandherd auf deutscher Seite oberhalb des Alpsees am Lobatboden befand.
Die Feuerwehr Schwangau rückte daraufhin gemeinsam mit der Bergwacht Füssen aus. Da sich die Brandstelle in sehr steilem und schwer zugänglichem Gelände befand, sicherten die Einsatzkräfte der Bergwacht die Feuerwehrleute während der Löscharbeiten. Zusätzlich unterstützte die Technikgruppe der Bergwacht Allgäu den Einsatz mit technischer Ausrüstung und Drohnen.
Auch die Alpine Einsatzgruppe der Polizei und die Polizeihubschrauberstaffel der Bayerischen Polizei waren beteiligt. Zwei Polizeihubschrauber unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft. Die Wasserwacht Füssen sowie Flughelfer der Feuerwehr Kempten halfen bei der Aufnahme und Bereitstellung der Wasserlöschtanks.
Nach Angaben der Polizei war offenbar ein Blitzeinschlag am Vorabend für den Waldbrand verantwortlich. Auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern hatten sich fünf bis sechs tiefer liegende Glutnester gebildet, die von den Einsatzkräften gelöscht werden mussten.
Geschrieben von: Redaktion
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