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Am Donnerstag, 10. September, werden im Unterallgäu zahlreiche Handys und Sirenen schrillen. Die Katastrophenschutzbehörde des Landratsamts beteiligt sich am bundesweiten Warntag und testet gemeinsam mit der Integrierten Leitstelle Donau-Iller und mehreren Gemeinden verschiedene Warnsysteme.

Gegen 11 Uhr sollen in insgesamt 25 Gemeinden die Sirenen ertönen. Dazu gehören unter anderem Kirchhaslach, Türkheim, Wiedergeltingen, Hawangen, Ottobeuren, Legau, Bad Grönenbach, Babenhausen, Benningen und Sontheim. Insgesamt werden dabei 96 Sirenen getestet.
Die Sirenen wurden von der Taktisch-Technischen Betriebsstelle des Landkreises auf eine digitale Alarmierung umgestellt. Dadurch können sie nicht nur zur Alarmierung der Feuerwehr, sondern auch zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden.
Bei einer Warnung ertönt ein auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer. Wer diesen hört, soll auf weitere Informationen und Durchsagen im Rundfunk achten. Um 11.45 Uhr folgt ein einminütiger Dauerton zur Entwarnung.
Mit der Umrüstung sind inzwischen rund die Hälfte der Sirenen im Unterallgäu digital alarmierbar. In vielen Kommunen ist die Umrüstung weiterer Anlagen geplant.
Der bundesweite Warntag findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September statt. Dabei wird überprüft, ob die verschiedenen Warnsysteme im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Neben Sirenen und Warnungen auf Smartphones können beispielsweise auch Lautsprecherwagen eingesetzt werden.
Geschrieben von: Leon Dauter
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