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Aktuelles

Trockenheit macht Äpfel kleiner – Preise bleiben offen

today27. August 2026

Hintergrund
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Die Apfelernte am Bodensee fällt in diesem Jahr voraussichtlich rund 20 Prozent kleiner aus. Grund dafür ist vor allem die Trockenheit, dafür sind die Äpfel besonders süß und aromatisch. Ob die Preise für Verbraucher steigen, ist noch offen und hängt vor allem vom europäischen Markt ab.

Symbolbild: Apfelbaum/ Foto: Pixabay

Die Apfelernte dürfte in diesem Jahr kleiner ausfallen. Am Bodensee beginnt die Haupternte in den kommenden Tagen. Nach Einschätzung des Landesverbands Erwerbsobstbau rechnen die Obstbauern mit rund 20 Prozent weniger Äpfeln als im Vorjahr.

Grund dafür ist vor allem die anhaltende Trockenheit. Besonders frühe Sorten wie Elstar und Gala haben dort gelitten, wo keine Bewässerung möglich war. Die Äpfel fallen deshalb teilweise kleiner aus. Dafür sind sie besonders süß und aromatisch. Bei späteren Sorten wie Jonagold hoffen die Landwirte nach den jüngsten Regenfällen noch auf einen Wachstumsschub. Auch Sonnenbrand hat in diesem Jahr bei einigen Früchten Schäden verursacht.

Ob Verbraucher wegen der kleineren Ernte mehr bezahlen müssen, ist allerdings noch offen. Der Preis hängt nicht nur von der Erntemenge in Baden-Württemberg ab, sondern vor allem vom europäischen Markt. Eine wichtige Rolle spielen dabei unter anderem Polen und Italien. In Polen gab es in diesem Jahr beispielsweise Frostschäden. Gleichzeitig geht der Apfelkonsum zurück.

Für die Obstbauern bleibt die Lage deshalb schwierig. Im vergangenen Jahr lagen die Erzeugerpreise laut LVEO bei etwa 21 bis 25 Cent pro Kilogramm. In diesem Jahr hoffen die Landwirte auf bessere Preise. Ob sich das auch im Supermarkt bemerkbar macht, ist noch nicht absehbar. Sollte es zu einem Anstieg kommen, dürfte dieser laut Verband jedoch eher moderat ausfallen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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