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Die anhaltende Hitze sorgt im Oberallgäu erneut für eine hohe Waldbrandgefahr. Deshalb werden die Wälder im Landkreis ab Donnerstag, 13. August, wieder verstärkt aus der Luft kontrolliert.

Mit Beginn der erneuten Hitzewelle steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Um mögliche Brände möglichst früh zu erkennen, finden im Landkreis Oberallgäu ab Donnerstag wieder sogenannte Luftbeobachtungsflüge statt.
Dabei wird der Wald gezielt aus der Luft kontrolliert. Im Mittelpunkt stehen mögliche Rauchentwicklungen und erste Anzeichen für Brände. Durch die Beobachtung können Einsatzkräfte im Ernstfall frühzeitig alarmiert und Brände schneller bekämpft werden.
Gleichzeitig bittet der Landkreis die Bevölkerung um besondere Vorsicht. Offenes Feuer und Grillen im Wald oder in unmittelbarer Nähe sollten unbedingt vermieden werden. Auch sogenannte Mottfeuer sind bei hoher Waldbrandgefahr verboten.
Zigaretten und andere Glutquellen dürfen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Auch Fahrzeuge sollten nicht auf trockenem Gras abgestellt werden. Heiße Fahrzeugteile können die trockene Vegetation leicht entzünden.
Darüber hinaus wird dazu aufgerufen, keine brennbaren Materialien wie Glasflaschen oder Müll im Wald zurückzulassen. Auf funkenbildende Geräte und Feuerwerkskörper sollte bei hoher Waldbrandgefahr ebenfalls verzichtet werden.
Wer Rauch oder ein Feuer entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr unter 112 verständigen. Nur durch schnelles Handeln und gegenseitige Rücksicht kann verhindert werden, dass sich kleinere Feuer zu größeren Waldbränden entwickeln.
Geschrieben von: Leon Dauter
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