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Aktuelles

Verkehrsbilanz Schwaben Süd/West: Deutlich mehr Tote im Straßenverkehr

today12. August 2026

Hintergrund
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Im ersten Halbjahr 2026 ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West deutlich gestiegen. Insgesamt registrierte die Polizei 22 Unfälle mit tödlichem Ausgang – sechs mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verkehrstoten stieg von 16 auf 24 und damit um 50 Prozent.

Pixabay Symbolbild

Unter den Getöteten waren elf Pkw-Insassen, sechs Nutzer motorisierter Zweiräder, ein Quadfahrer, vier Radfahrende sowie zwei Fußgänger. Besonders auffällig ist laut Polizei die Entwicklung bei älteren Verkehrsteilnehmern: Die Zahl der Unfallbeteiligten über 65 Jahre stieg von sieben auf elf. Auch bei den 21- bis 25-Jährigen wurde ein deutlicher Anstieg festgestellt.

Leicht zurückgegangen ist dagegen die Zahl der Schwerverletzten. 356 Menschen wurden im ersten Halbjahr 2026 bei Verkehrsunfällen schwer verletzt, im Vorjahr waren es 369. Die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten blieb mit 338 Fällen nahezu unverändert.

Als wichtigste Unfallursachen nennt die Polizei weiterhin nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung und Vorfahrtsmissachtungen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hat das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West im Juni einen Aktionsmonat zur Landstraßensicherheit durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte 1.668 Verkehrsverstöße fest. Darunter waren 723 Geschwindigkeitsverstöße, 201 Fälle von Handynutzung am Steuer und 60 Verstöße gegen Überholverbote. Zudem wurden 77 Strafanzeigen aufgenommen, unter anderem wegen Trunkenheitsfahrten oder Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Die Polizei will auch künftig verstärkt kontrollieren. Tödliche Verkehrsunfälle werden außerdem von den örtlichen Unfallkommissionen analysiert, um mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu prüfen.

 

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Geschrieben von: Leon Dauter

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