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Die Klimaschutzinitiative Oberstdorf-for-Future (OfF) fordert ein umfassendes Dürre-Schutzkonzept für den Markt Oberstdorf. Anlass sind die zunehmenden Folgen von Hitze und Trockenheit, die laut der Initiative auch im Allgäu immer stärker spürbar werden.

Zwar zählt Oberstdorf weiterhin zu den niederschlagsreicheren Regionen Deutschlands, dennoch seien trockene Böden und Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft inzwischen sichtbar. Besonders betroffen seien unter anderem Weidetiere, wenn Grünfutter durch Hitze vertrocknet. Auch die Wasserversorgung auf Alpen könne zunehmend zu einer Herausforderung werden, so OfF.
Die Klimaschützer betonen, dass die Verantwortung für den Umgang mit Wasser nicht allein bei Bürgerinnen und Bürgern liegen dürfe. Maßnahmen wie Verbote zum Rasensprengen oder Wasserentnahmen aus Bächen könnten kurzfristig helfen, würden aber keine langfristige Lösung darstellen.
Oberstdorf-for-Future schlägt deshalb unter anderem weitere Renaturierungen von Mooren sowie eine stärkere Nutzung von Brauchwasser in Neubauten vor. Die Initiative bietet der Gemeinde an, sich an der Entwicklung eines zukunftsorientierten Schutzkonzepts zu beteiligen.
Gleichzeitig ruft OfF Bürger und Gäste dazu auf, Wasser im Alltag bewusster einzusetzen – etwa durch wassersparendes Duschen, Regenwassernutzung oder die Wiederverwendung von Wasser zum Gießen. Solche Maßnahmen könnten jedoch notwendige politische Entscheidungen nicht ersetzen.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu dürre Klimaschutz schutzkonzept